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Iyoha machte im Teststpiel eine gute Figur.

Iyoha machte im Teststpiel eine gute Figur.

Christof Wolff

Iyoha machte im Teststpiel eine gute Figur.

Malta. Im ersten Testspiel des Jahres 2017 kam Fortuna Düsseldorf nicht über ein 1:1gegen CSU Craiova hinaus. Das Funkel-Team zeigte in diesem Spiel im Rahmen des Trainingslagers auf Malta eine über weite Strecken disziplinierte Leistung und ging in der 23. Minute durch einen Treffer von Emmanuel Iyoha in Führung und behauptete diese bis elf Minuten vor dem Ende.

Vor allem die Leistung der „A-Elf“ in der ersten Hälfte macht Hoffnung auf eine gute Rückrunde. Das Spiel gegen den rumänischen Erstligisten sollte eigentlich den äußerlichen Charme eines Geisterspiels im (fast) menschenleeren Nationalstadion von Malta haben. Doch da spielte eine Gruppe von Fortuna-Fans. nicht mit. Mit einer Pyro-Show größeren Ausmaßes machten sie auf sich aufmerksam. Zum Glück kam niemand zu Schaden. Auf Schadensbegrenzung waren zunächst die Rumänen bedacht, die hinten dicht machten und Fortuna angreifen ließen.

Die erste Chance des neuen Jahres in einem Spiel des Funkel-Teams hatte Emmanuel Iyoha, der sich mit seiner Schnelligkeit gegen drei Gegenspieler durchsetzte, mit dem Abschluss aber Craiovas Torhüter Pedro Mingote nicht überwinden konnte (6.).

Iyoha spielte für den noch nicht ganz fitten Rouwen Hennings im Sturm und wollte nachdrücklich auf sich aufmerksam machen. Als er in der 23. Minute herrlich von Marlon Ritter freigespielt wurde, behielt er die Nerven und erzielte das 1:0 für Fortuna. Überhaupt wirkte der 19-Jährige sehr quirlig und bestätigte den guten Eindruck, den er bisher im Trainingslager hinterlassen hat. Mit seiner dritten großen Möglichkeit scheiterte er kurz vor der Pause am Außennetz.

Die Düsseldorfer standen hinten recht sicher, auch weil die Dreierkette mit Andre Hoffmann auf der rechten Position mit Alex Madlung und Robin Bormuth fast durchgehend gut harmonierte. So könnte auch die Abwehr zum Saisonstart gegen Sandhausen aussehen, da Kevin Akpoguma wegen seiner Gelbsperre fehlen wird. Hoffmann zeigte ein ordentliches Debüt.

Rensing – Bormuth, Madlung, Hoffmann – Schauerte, Bodzek, Gartner, Ayhan, Schmitz – Ritter – Iyoha Schiedsrichter: Fydor Zammit (Valetta) Zuschauer: 60 Tor: 1:0 (23.) Iyoha

 Rensing – Koch, Akpoguma, Gül – Kiesewetter, Kinjo, Sobottka, Ferati, Bellinghausen – Yildirim - Rüzgar Schiedsrichter: Fydor Zammit (Valetta)

60

: 1:0 (23.) Iyoha, 1:1 (79.) Gustavo

Hoffmann: "Es hat Spaß gemacht heute das erste Mal mit den Jungs zu spielen. Training ist zwar das eine, aber beim Spiel Ist es immer noch etwas anders. Es hat mich gefreut, die ersten Minuten für die Fortuna aufzulaufen. Die Deierkette war zwar noch etwas ungewohnt, aber hinten einer mehr zu sein, hilft auch. Trotz des ein oder anderen Abstimmungsproblems haben wir das aber ganz ordentlich gemacht."

Funkel: "Es war ein ordentlicher Auftritt. Vor allem in der ersten Hälfte haben wir das Spiel gut kontrolliert. Nach der Pause fehlte die Ruhe. Emmanuel Iyoha hat das gut gemacht. Er muss jetzt nur noch stabiler werden."

 

Bis zur Pause blieb die Fortuna die bessere Mannschaft, die gefällig kombinierte und auch immer wieder zum Abschluss kam, ohne das rumänische Tor bis auf die Iyoha-Möglichkeit ein weiteres Mal ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Nur Michael Rensing blieb auf dem Platz, ansonsten wechselte Friedhelm Funkel die „zweite Mannschaft“ ein, in der auch Gökhan Gül (Trikotnummer 26) Premiere in der Dreierkette neben Kevin Akpoguma und Julian Koch feierte und eine zuverlässige Arbeitsprobe abgab. Nach vorne lief es nicht mehr so flüssig. Kemal Rüzgar hatte noch die beste Chance (62.).

Als sich die Mannschaft so halbwegs auf den Gegner eingestellt hatte, kam dieser überraschend zum Ausgleich (79.). Nachdem Rensing kurz zuvor noch bei einem Freistoß hervorragend reagiert hatte, war er wenig später machtlos, als sich Vagenin Gustavo im Strafraum durchsetzen konnte und unhaltbar einschoss. Bei diesem Ergebnis blieb es auch.

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