Gegner Würzburg noch ohne Sieg in der Rückrunde.

Der Würzburger Trainer Bernd Hollerbach (l) und der Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel treffen am Samstag wieder aufeinander.
Der Würzburger Trainer Bernd Hollerbach (l) und der Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel treffen am Samstag wieder aufeinander.

Der Würzburger Trainer Bernd Hollerbach (l) und der Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel treffen am Samstag wieder aufeinander.

Daniel Karmann

Der Würzburger Trainer Bernd Hollerbach (l) und der Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel treffen am Samstag wieder aufeinander.

Düsseldorf. Jetzt kulminiert alles: Die Arbeit eines Jahres und das Konzept des Neuaufbaus bei Fortuna Düsseldorf stehen am Samstag mindestens 90 Minuten lang auf dem Prüfstand - oder sogar in Frage. Der Fußball-Zweitligist befindet sich in der heißesten Phase des Abstiegskampfs und muss am Samstag gegen die Würzburger Kickers (13.30 Uhr) zeigen, dass Ruhe und Gelassenheit des Trainers nicht nur die Angst vor einem bitteren Absturz überspielt haben. Friedhelm Funkel spricht von Überzeugung. Die habe er, weil er um das große Potenzial seiner Mannschaft weiß.

In zehn Heimspielen in Folge gelang es den Düsseldorfern aber zuletzt nicht, den großen Aufwand in einen Sieg umzumünzen. Warum es jetzt bei größter Anspannung gegen einen direkten Konkurrenten gelingen soll, ist noch das Geheimnis des Trainerteams des Fußball-Zweitligisten. Über die personelle Planung gegen die seit Rückrundenbeginn sieglosen (!) Franken will Funkel bis kurz vor Spielbeginn kein Wort verlieren.

Nachdem der Trainer in Hannover kein Risiko eingehen wollte und die Mannschaft nach der 0:1-Niederlage in Schutz nahm, fordert er jetzt von seinen Spielern „ultimativ“ einen Dreier. „Jetzt kommen die drei Spiele, die für uns zählen“, sagt er - freilich mit der Erfahrung einer langen Trainer-Karriere. Das Ziel, nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben, wurde verpasst. Jetzt geht es darum, in den nächsten 270 Minuten Düsseldorf das Schicksal zu ersparen, in der Drittklassigkeit zu versinken. Um einen Neuaufbau wird man aber auch anderweitig kaum herumkommen.

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