Sportchef kritisiert, „dass Leistung nicht anerkannt wird“. Bürgermeister will jetzt helfen.

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Friedrich Conzen (l). wird von Wolf Werner hart kritisiert.

Friedrich Conzen (l). wird von Wolf Werner hart kritisiert.

Bernd Schaller

Friedrich Conzen (l). wird von Wolf Werner hart kritisiert.

Düsseldorf. "Fortuna ist Düsseldorf und Düsseldorf ist Fortuna." Markige Worte, mit denen OB Dirk Elbers den Aufstieg bejubelte. Aber nach der ersten Zweitliga-Saison ist bei Klub-Manager Wolf Werner der Frust groß: Die großen Düsseldorfer Firmen lassen das Portmonnee zu, nur Henkel zahlt für den Pritt-Stuhl von Trainer Meier 150.000 Euro im Jahr.

Dass der Verein unter Fehlern zu leiden hat, die lange her sind, ist für Werner Sippenhaft. "Und ich warte auf eine Entschuldigung von Bürgermeister Conzen, der gesagt hat, er wolle nicht in die Arena kommen, wo die Fortuna-Spieler rumkrauchen. In Düsseldorf wird Leistung nicht belohnt", wetterte Werner beim In-Treff.

Conzen reagiert überrascht auf die Kritik: "Ja, ich habe mich despektierlich geäußert, aber ich war mittlerweile öfter bei Fortuna-Spielen." Conzen verspricht, mit der Vereinsspitze bei möglichen Sponsoren vorstellig zu werden. "Das mache ich für die Kultur und auch für Fortuna. Und ich bin mir sicher: Auch OB Elbers macht mit."

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