Fortunas Zweite kommt nach früher Führung nur zu einem 2:2.

Düsseldorf. Maximilian Schulze-Niehues brachte seine Mannschaft so richtig aus dem Tritt. Dabei wurde der Stamm-Torwart von Fortuna II im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern nach einer guten halben Stunde sogar nur ausgewechselt, hatte in einem Zweikampf "einen Schlag" abbekommen.

Ersatzmann Patrick Nettekoven kam herein, an der taktischen Formation der Mannschaft hatte sich eigentlich nichts geändert. Dennoch kam der Einbruch, und am Ende mussten sich die Gäste nach dem 2:2 (1:1) beim 1. FC Kaiserslautern mit dem Punktgewinn zufrieden sein.

Bis zu jener 33. Minute hatte der Fußball-Regionalligist wie aus einem Guss gespielt, war in der dritten Minute auch in Führung gegangen. Marco Königs hatte mit der Brust auf Erhan Zent abgelegt, der mit einem strammen Linksschuss vollstreckte.

"Das war eine überragende halbe Stunde meines Teams", sagte Trainer Goran Vucic. Robert Palikuca traf per Freistoß die Latte, Königs vergab eine Gelegenheit freistehend. Doch nach Schulze-Niehues’ Auswechslung war es wie abgerissen.

Die Pfälzer trafen dann das Tor auch noch zu ungünstigen Zeitpunkten: Der Ausgleich fiel durch einen von Felix Haas verschuldeten Foulelfmeter fast mit dem Pausenpfiff - Akcan Alper ließ sich die Chance nicht nehmen (45.). Das 2:1 erzielte Thorsten Reuter wenige Minuten nach der Pause per Kopf (47.).

"Das war ein ziemlicher Schock, aber meine Mannschaft hat weiter versucht nach vorne zu spielen", sagte Vucic. Lohn der Mühen war der Ausgleich durch Marco Königs (76.), für den der eingewechselte Olcay Turhan und Flankengeber Kevin Dauser eine sehenswerte Vorarbeit geleistet hatten.

Letztlich war jenes 2:2 auf dem Betzenberg ohnehin ein Punktgewinn im Kampf um den Klassenerhalt. Denn die Konkurrenz spielte "für" den Aufsteiger, der nun als Zwölfter vier Zähler Vorsprung vor den Abstiegsplätzen hat. Am Samstag kommt Schalke II ins Paul-Janes-Stadion (14 Uhr).

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer