Die West-Gruppe startet am Freitag in die Saison. Bei Fortunas U 23 sind Jens Langeneke und Christian Weber die großen Hoffnungsträger.

Der 32 Jahre alte Albert Streit von Viktoria Köln verfügt über Bundesliga-Erfahrung....
Der 32 Jahre alte Albert Streit von Viktoria Köln verfügt über Bundesliga-Erfahrung....

Der 32 Jahre alte Albert Streit von Viktoria Köln verfügt über Bundesliga-Erfahrung....

.... ebenso wie Gerald Asamoah (34) beim Schalke 04 II.

dpa, Bild 1 von 2

Der 32 Jahre alte Albert Streit von Viktoria Köln verfügt über Bundesliga-Erfahrung....

Düsseldorf. Die Sommerpause in der Fußball-Regionalliga ist vorbei. Mit dem Derby Fortuna Köln gegen Alemannia Aachen beginnt am Freitag die neue Spielzeit in der West-Gruppe. Die Regionalliga hat einiges zu bieten, auch Fortunas U 23 will ordentlich mitmischen. Der langjährige Profi Jens Langeneke spielt künftig Seite an Seite von Christian Weber – ein Duo, das die jungen Wilden im Team führen soll. Am Samstag (14 Uhr) geht es für Fortunas Zweite beim SC Verl los.

Die Favoriten Die Sportfreunde Lotte nehmen mit dem neuen Trainer Ramazan Yildirim in dieser Spielzeit einen neuen Anlauf zum Sprung in die Dritte Liga. Der souveräne West-Meister muss trotz des Umbruchs erneut zum engsten Favoritenkreis gezählt werden. Auch Rot-Weiss Essen wird ein Wort im Aufstiegsrennen mitsprechen. Der letztjährige Tabellendritte hielt bis auf Kerim Avci den Stamm und verstärkte sich gezielt und hochkarätig.

Wenn Fortuna Köln die starke Form aus der Vorbereitung in die Meisterschaft transportieren kann, dann muss mit den Domstädtern zu rechnen sein. Obwohl Leistungsträger wie Lukas Nottbeck und Silvio Pagano den Club verließen, stellte Trainer Uwe Koschinat erneut ein physisch und fußballerisch starkes Team zusammen. Auf dem Papier ist Fortunas Lokalrivale Viktoria Köln der Aufstiegsfavorit Nummer eins. Neben Trainer „Pele“ Wollitz verfügen auch viele Spieler im Kader über höherklassige Erfahrung.

Die Mitläufer In Anbetracht der hohen Leistungsdichte an der Spitze dürfte es selbst für Traditions- clubs wie Alemannia Aachen, Rot-Weiss Oberhausen und die Sportfreunde Siegen schwer werden, ganz oben anzugreifen. Aachen steht nach dem Abstieg aus Liga drei und der Insolvenz vor einem Jahr in der Konsolidierung. Oberhausen ist im zweiten Regionalligajahr einen Schritt weiter, aber nicht stärker einzuschätzen. Siegen musste nach Sven Michel (Borussia Mönchengladbach) im Winter nun mit Julian Jakobs (Hansa Rostock) eine weitere Topkraft ziehen lassen. Den Aufsteigern aus Uerdingen, Lippstadt und Wattenscheid wird durchaus zugetraut, sich im Tabellenmittelfeld zu etablieren.

Die Abstiegskandidaten Neben Teams wie der SSVG Velbert oder dem SC Verl dürften vor allem die Nachwuchsteams einiger Erst- und Zweitligisten in den Abstiegskampf verwickelt werden. Bochum, Köln, Leverkusen und Düsseldorf mussten schon in der vergangenen Saison lange zittern. Auch jetzt werden sich die zahlreichen Talente aus diesen U 23-Teams mächtig strecken müssen.

Die Stars So viel Prominenz hat die Regionalliga-West vermutlich noch nie gesehen. Schalke 04 verpflichtete Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah als Leitwolf für den talentierten U 23-Nachwuchs. Uerdingens griechischer Innenverteidiger Giannis Alexiou verfügt ebenfalls über internationale Erfahrung.

Als „Star“ in dieser Liga muss auch Essens Torjäger Christian Knappmann bezeichnet werden. In 120 Regionalligaspielen traf er 67 Mal. Im Kader von Viktoria Köln stehen mit Mike Wunderlich, Albert Streit oder Claus Costa gleich eine ganze Reihe von Hochkarätern. Dass die Viktoria den bundesligaerfahrenen Torjäger Milivoje Novakovic verpflichten möchte, ist längst kein Geheimnis mehr.

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