Fortunas Geschäftsführer ist stolz auf das Erreichte und freut sich mit Trainer Meier auf den Pokal-Hit am Montag gegen den HSV.

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Das letzte Pflichtspieltor der Fortuna gegen den HSV: Igor Dobrowolski erzielt das Tor beim 1:1. Golz und Fischer (beide HSV) sind geschlagen.

Das letzte Pflichtspieltor der Fortuna gegen den HSV: Igor Dobrowolski erzielt das Tor beim 1:1. Golz und Fischer (beide HSV) sind geschlagen.

Horstmüller

Das letzte Pflichtspieltor der Fortuna gegen den HSV: Igor Dobrowolski erzielt das Tor beim 1:1. Golz und Fischer (beide HSV) sind geschlagen.

Düsseldorf. Wolf Werner konnte seine Freude kaum zurückhalten. Beide Fäuste ballte der Geschäftsführer der Fortuna und lachte Trainer Norbert Meier an. "Gerade haben wir erfahren, dass alle neuen Spieler auf der Transferliste stehen", sagte Werner triumphierend. Auch Dimitri Bulykin, der neue russische Topstürmer, ist damit also ab sofort für die Fortuna spielberechtigt. Damit hat die sportliche Leitung erst einmal den Hauptteil der Arbeit vor dem offiziellen Saisonbeginn am Montag erledigt.

Den Pokalhit gibt es live im TV

"Es ist ein schönes Gefühl zu spüren, wie nun im Verein an einem Strang gezogen wird. Dass endlich auch die Wirtschaft in Düsseldorf Interesse für die Fortuna zeigt, ist ein Zeichen, dass sich wirklich etwas bewegt." Die Fortuna würde sich jeden Tag verbessern, und das sei ganz wichtig. Um so größer ist bei Werner die Vorfreude auf Montag. Das Pokalspiel gegen den Hamburger SV ist nicht nur eine Belohnung für die harte und erfolgreiche Arbeit. Sondern dem erste Pflichtspiel gegen einen Bundesligisten nach so langer Zeit kommt auch deshalb so viel Bedeutung zu, weil Fußball-Deutschland das Spiel im Fernsehen live verfolgen kann.

"Fortuna wird in Düsseldorf und Umgebung jetzt ganz anders wahrgenommen", sagt Werner, der zugibt, manchmal "zu anspruchsvoll" zu sein. Doch er würde eine ausverkaufte Arena erwarten, wenn es gegen den HSV gehe. "Es ist doch ein absolutes Muss, sich dieses Spiel live im Stadion anzusehen", sagte Werner. "Und warum sollten wir die Sensation nicht schaffen. Denn bei uns gibt es noch genug Luft nach oben."

Meier: Die Spieler sollen das wunderbare Erlebnis genießen

Diese Aussagen musste Fortunas Trainer Norbert Meier zunächst einmal verdauen. "Die Rollenverteilung ist völlig klar", sagte der Fortuna-Coach. "Aber wir haben nicht vor schon in der Pause die Trikots mit den Hamburgern zu tauschen."

Seine Spieler wollen zeigen, dass sie Fußball spielen können und nicht vor Angst oder zu großem Respekt erstarren." Wie das Aufstiegsfinale werden seine Spieler den Pokalhit angehen. "Es ist ein wunderbares Erlebnis, dass vielleicht einige der Jungs so das erste und letzte Mal erleben. Das sollen sie genießen."

Eigentlich hätte Norbert Meier am Freitag auf der letzten Pressekonferenz vor dem Spiel bereits verkünden können, dass der neue Topstürmer von Anfang an spielt.
Seine Begeisterung über die Verpflichtung von Dimitri Bulykin ist allzu offensichtlich. "Wir haben noch etwas Zeit", sagte Meier und hofft, dass Bulykin sich schnell integriert.

Der Respekt vor den Hamburgern ist vorhanden, aber immer wieder spricht Meier von der Chance. Einmal bezeichnet er sie als "Minimalchance", ein anderes Mal spricht er davon, dass man in neun von zehn Spielen gegen diesen Gegner verliert, aber im richtigen Augenblick das Glück auf der richtigen Seite stehen könnte.

Dimitri Bulykin wird eine Chance bekommen

Personell wird Meier zumindest auf zwei Positionen gegenüber des letzten ernsthaften Tests gegen Arnheim (1:0/Tor: Lawarée) umstellen. Andreas Lambertz kommt wieder ins Team, und auch Dimitri Bulykin wird wohl sofort eine Chance zur Bewährung erhalten.

"Es werden am Montag einige Spieler mit langen Gesichtern rumlaufen", kündigt Trainer Norbert Meier an. "Weil sie sich nicht im Kader wiederfinden." Das Rennen um die Plätze läuft noch, aber der Trainer kann eben auch fast aus dem Vollen schöpfen.

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