Beste Bedingungen für die Fortuna in Spanien. Nur Christopher Avevor fehlt, dafür ist ein junges Talent dabei.

Lauftraining stand für die Profis am ersten Tag bei 16 Grad auf dem Programm.
Lauftraining stand für die Profis am ersten Tag bei 16 Grad auf dem Programm.

Lauftraining stand für die Profis am ersten Tag bei 16 Grad auf dem Programm.

Christof Wolff

Lauftraining stand für die Profis am ersten Tag bei 16 Grad auf dem Programm.

Estepona. Pünktlich, als die Mannschaft von Fortuna Düsseldorf ihr 5-Sterne-Hotel in Estepona erstmals in Richtung Trainingsplatz verließ, war die spanische Sonne gerade hinter einem dichten Wolkenteppich verschwunden. Für Oliver Reck und seine Spieler stellte das allerdings kein Problem dar. Denn es ist warm (16 Grad Celsius), und von einem stürmischen Winter ist an der südlichen Mittelmeer-Küste nichts zu spüren.

Die Anreise verlief auch ideal, die kurzen Turbulenzen beim Anflug waren vom Piloten und seinem Team im Airbus genau so gut gemeistert worden, wie es Fortunas Mannschaft bei der kleinen Krise Anfang Dezember geschafft hatte.

Lauftraining für Lambertz und Schmidtgal

Und die Stimmung scheint ebenfalls nicht allzu übel zu sein. Als Michael Rensing im Flieger gefragt wurde, ob er wegen seiner vielleicht noch nicht ganz ausgestandenen Verletzung (Unterleib/Rücken) so ernst schauen würde, antwortete er mit einem breiten Grinsen, dass er so ,traurig’ sei, weil ja schließlich eine komplette Woche Trainingslager vor ihm liegen würde.

Spätestens da war klar, dass er sich wohl einfach darauf freut, wieder halbwegs schmerzfrei mit den Kollegen trainieren zu können. Die Bedingungen sind ideal, auch die anderen Spieler waren beim Betreten des Trainingsrasens, der mitten in einer sanften Hügellandschaft liegt, begeistert. Obwohl sich am Vortag der Karlsruher SC dort noch mit dem FC Basel – Fortunas Gegner am Freitag - zu einem Testspiel (2:2) getroffen hatte, war das dem Untergrund nicht anzumerken.

Während Heinrich Schmidtgal und Andreas Lambertz ihre Runden liefen und Fitnesstrainer Axel Dörrfuß sich ihnen ausführlich widmete, war Christopher Avevor ganz zu Hause geblieben. Der Mittelfeldspieler hat immer noch hartnäckige Knieprobleme (Prellung mit Einblutung). Ob „Jackson“, wie er von seinen Mitspielern genannt wird, nachkommen wird, ist eher unwahrscheinlich. Für Avevor ist das ein Riesen-Nachteil, weil er so eine wichtige Phase der Vorbereitung auf den Rest der Saison verpassen wird.

So kam unverhofft Kaan Akca zu einer Reise nach Spanien. Einige mitreisende Fans fragten sich schon, ob es sich bei dem jungen Mann um einen neuen Spieler handeln könnte. Das 19 Jahre alte Talent der Regionalliga-Mannschaft trug im Flugzeug noch nicht den schicken Ausgeh-Anzug der Fortuna. So kurzfristig hatte sich die sportliche Leitung für die Mitnahme des Mittelfeldspielers entschieden.

Akca hatte im Vorjahr beim BV-Osterturnier eine überragende Leistung gezeigt und in dieser Regionalliga-Spielzeit einige Spiele für Fortunas Zweite mit entschieden. „Er hat es mit seinen bisherigen Leistungen in den Spielen und im Training der zweiten Mannschaft absolut verdient, hier dabei zu sein“, sagte Oliver Reck, der auch mit den ersten Eindrücken im Trainingslager sehr zufrieden ist.

Am Donnerstag stehen ein Strandlauf (Start um 6.45 Uhr) und zwei Trainingseinheiten auf dem Programm, bevor am Freitag und am Samstag die ersten beiden Testspiele ausgetragen werden.

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