Düsseldorf. Die Ausgangslage ist klar: Landet die Fortuna gegen den gegen den Abstieg kämpfenden FC Erzgebirge Aue den Pflichtsieg, macht das Team von Norbert Meier einen großen Schritt im Aufstiegsrennen, da sich am Sonntag Paderborn und Emden im direkten Duell die Punkte gegenseitig abnehmen. Das Spiel beginnt mit einer Schrecksekunde.

Nach einer Ecke vergibt der Auer Baltes freistehend vor Michael Melka. Die Fortuna agiert in der Folge hektisch und leistet sich unnötige Ballverluste. Dennoch gleich die erste Großchance für die Fortuna nach sieben Minuten. Kadah attackiert früh und erkämpft sich den Ball, passt weiter auf Cebe, der aus acht Metern vergibt.

Der Gast aus Aue agiert aus einer kompakten Defensive mit lediglich einem Stürmer Ageyemang. In der Vorwärtsbewegung zeichnet sich der Gast durch eine genauso hohe Anzahl an Ballverlusten aus wie die Fortuna. Ab der 20. Minute agiert die Fortuna.

Ab der 20. Minute agiert die Fortuna in Überzahl. Der Auer Feick tritt nach einem Foul von Cebe nach und sieht zu Recht die Rote Karte.

Sofort ändert sich das Spiel. Die Fortuna versucht nun, den Gast in deren eigenen Hälfte einzuschnüren. Durch weitere Unkonzentriertheiten im Passspiel stoppt die Fortuna sich jedoch weiterhin immer wieder selbst. Vor allem der linken Fortuna-Seite in Person von Fabian Hergesell gelingt kaum etwas.


Düsseldorf Melka - Cebe, Palikuca (45. Cakir), Langeneke, Hergesell - Lambertz, Sieger (82. Terodde), Christ, Caillas - Kadah (69. Heidinger), Jovanovic

Aue: Männel - Klingbeil, Kos, Paulus, Schaffrath - Baltes (69. Le Beau), Hensel, Lenk(58. Cimen), Hochschaidt, Feick - Agyemang (73. Glasner)

Schiedsrichter: Stieler (Obersthausen )

Zuschauer: 12099

Tore: -

Gelbe Karten: Palikuca, Cakir; Agyemang, Kos, Schaffrath

Rote Karte: Feick

Die Drangphase ist bereits nach wenigen Minuten wieder vorbei. Das Spiel plätschert dahin. Bei der Fortuna kommt immer wieder der letzte Pass nicht an. Aus der numerischen Überlegenheit kann die Fortuna in keinster Weise Kapital schlagen.

Der erste Durchgang ist vorbei. Die Fortuna bot die schlechteste Halbzeit zu Hause im Jahr 2009.

Die Fortuna scheint sich für die zweite Hälfte einiges vorgenommen zu haben, stehen die Spieler doch bereits Minuten vor dem Wiederbeginn auf dem Platz. Der mit einer Gelben Karte vorbelastete Palikuca bleibt in der Kabine, Hamza Cakir nimmt seinen Platz in der Innenverteidigung ein. Die Fortuna beginnt mit einer Drangphase.

In den ersten acht Minuten folgt eine Ecke der nächsten, jedesmal brennt es im Auer Strafraum lichterloh. Endlich spielt der Gastgeber seine numerische Überlegenheit aus, Aue kann sich nun kaum noch befreien. Kann die Fortuna dieses Tempo halten, ist der Führungstreffer nur eine Frage der Zeit.

Die Elf von Trainer Norbert Meier muss jedoch auf die Auer Konter aufpassen. Nach einem Fehler von Cebe kommt in der 61. Minute Agyemang frei zum Schuss, verzieht aber knapp. In der Folge kann die Fortuna den Druck nicht aufrechterhalten. Meier reagiert und bringt für den insgesamt glücklosen Kadah in Heidinger einen frischen Stürmer.

Die Fortuna muss wieder konsequenter über die Außen kommen. Aue beschränkt sich vollkommen auf die Defensive und greift erst 40 Meter vor dem eigenen Tor an. Immer wieder kann sich die Fortuna kleinere Chancen erarbeiten. Richtig zwingend sehen die Bemühungen jedoch nicht aus.

Norbert Meier setzt nun alles auf eine Karte und bringt Jung-Stürmer Simon Terodde für den defensiven Mittelfeldspieler Stephan Sieger. Doch das Tempo ist nicht hoch genug, um die Gäste in Verlegenheit zu bringen.

Hohe Bälle in den Auer Strafraum sind zu wenig, um diese Mannschaft in Gefahr zu bringen. So bleibt es bei einem enttäuschenden torlosen Remis gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner.

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