Ein Spiel des Drittligisten wurde für Leverkusen bereits verschoben.

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Fan-Beauftragter Harald Schmidt fürchtet Nachteile für die Fortuna.

Fan-Beauftragter Harald Schmidt fürchtet Nachteile für die Fortuna.

Fan-Beauftragter Harald Schmidt fürchtet Nachteile für die Fortuna.

Düsseldorf. Die Fans zeigen alles andere als Begeisterung für die ungewollte und ungeliebte Konkurrenz. Schließlich hat man die treuen Anhänger des Drittligisten auch außen vor gelassen, als die Entscheidung fiel, Bayer Leverkusen das Gastspielrecht einzuräumen. "Die erste Angst, die wir als Fans hatten und haben, ist bereits wahr geworden", sagt Harald Schmidt.

Der Fan-Beauftragte der Fortuna bemängelt, dass die erste Terminkollision direkt zu einer Verschiebung eines Fortuna-Spiels geführt hat und der Drittligist am Freitag (6. Februar) antreten muss, während der Bundesligist einen Tag später zu gewohnter Bundesligazeit um 15.30 Uhr gegen den VfB Stuttgart in der Arena spielen darf.

"Familienväter finden es sicher attraktiver, Spiele der Bundesliga mit ihren Kindern zu schauen als zur Fortuna zu gehen", sagt Schmidt. "Die Vorverkaufszahlen sprechen dafür, dass die Hütte beim Gastspiel des VfB Stuttgart voll wird. Viele Fortuna-Fans werden aus Protest jedenfalls nicht hingehen."

Und schaut die Fortuna nun ein halbes Jahr lang in ein leeres Rund? "Wir haben natürlich gemischte Gefühle", erklärt Peter Frymuth. Der Vorstandssprecher der Fortuna geht aber davon aus, dass bei einem guten Start der eigenen Mannschaft diese Probleme gar nicht entstehen. "Wir hoffen sogar, dass viele Zuschauer, die die Arena durch die Bundesligaspiele neu kennenlernen auch zu uns kommen."

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