Gewalt nach einem Regionalliga-Spiel. Anhänger von Fortuna Düsseldorf greifen in Essen Polizisten an. Ein Beamter muss mit Verdacht auf Kehlkopfquetschung ins Krankenhaus.

Erst mit einem großen Aufgebot an Polizisten konnten die Randalierer zur Raison gebracht werden.
Erst mit einem großen Aufgebot an Polizisten konnten die Randalierer zur Raison gebracht werden.

Erst mit einem großen Aufgebot an Polizisten konnten die Randalierer zur Raison gebracht werden.

Bundespolizei

Erst mit einem großen Aufgebot an Polizisten konnten die Randalierer zur Raison gebracht werden.

Düsseldorf/Essen. 50 Fans von Fortuna Düsseldorf haben am Freitagabend im Essener Hauptbahnhof randaliert und Bundespolizisten attackiert. Einer der Beamten wurde von einem 22-jährigen Düsseldorfer von hinten angegriffen und gewürgt. Nach Angabe der Behörde verlor der Beamte dabei das Bewusstsein. Er musste mit einer Kehlkopfquetschung in eine Klinik eingeliefert werden und konnte danach seinen Dienst nicht wieder antreten. Zu der Auseinandersetzung war es bei der Rückreise der Fans nach dem Regionalliga-Spiel zwischen Rot-Weiß Essen und Fortunas Zweitvertretung gekommen. Dabei kontrollierten die Beamten einen Anhänger aus Düsseldorf, der bereits bei der Anreise einen Polizisten beleidigt haben soll. Als ihn andere Fans befreien wollten, eskalierte die Situation. Insbesondere als der 22-Jährige den Polizisten attackierte, setzten die Beamten Schlagstöcke, Pfefferspray und einen Diensthund ein.

Die Lage beruhigt sich erst nach einer Stunde

Erst nach einer Stunde beruhigte sich die Lage, als Bundespolizisten die Gruppe im Regionalexpress nach Düsseldorf begleiteten. Der 22-Jährige wurde festgenommen. Nach Angabe der Beamten ist er einschlägig bekannt. Er gilt als „Gewalttäter Sport“. Unter dieser Bezeichnung werden Personen im Register der Behörde geführt, wenn sie bereits mehrfach durch Gewalttätigkeit bei Sportveranstaltungen aufgefallen sind oder dort eine Straftat begangen haben. Auch gegen andere Personen aus der Gruppe wurden Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, Landfriedensbruch, Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung, Gefangenenbefreiung und Widerstands aufgenommen. Elf Fortuna-Fans wurden durch Pfefferspray verletzt.

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