Am Samstag in Frankfurt brennt das Team von Norbert Meier auf den nächsten Erfolg.

Düsseldorf. Jans Langeneke hatte nur "zu viel Sabbelwasser" getrunken. Auf die Goldwaage wollte Norbert Meier jedenfalls den kurzzeitigen Rauswurf des Abwehrchefs beim Training unter der Woche nicht legen. "Wir müssen immer wieder ein Feuer entfachen", sagt der Trainer von Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf vor dem Spiel am Samstag seiner Mannschaft beim FSV Frankfurt (13 Uhr).

Selbstverständlich ist Langeneke im Kader für diese "schwierige Aufgabe". Denn einfache Spiele gibt es nach der Sprachregelung der sportlichen Leitung der Fortuna nicht (mehr). Um so wichtiger ist, dass die Ausfälle von Johannes van den Bergh (Gelb-Rot) und Marco Christ (fünfte Gelbe) adäquat ersetzt werden. Für die Außenverteidiger-Position gibt es laut Meier in Kai Schwertfeger und Fabian Hergesell nur zwei Kandidaten. Wer aber für Christ die zentrale Mittelfeld-Rolle übernehmen wird, lässt der Trainer bis Samstagmorgen offen. Andreas Lambertz ist nach seiner Sperre zurück, und um ihn werden wohl Patrick Zoundi und Oliver Fink die Außenpositionen besetzen.

Dass sich Torsten Oehrl auch fürs offensive Mittelfeld ins Gespräch gebracht hat, wertet der Trainer als einen guten Vorschlag, mehr aber auch nicht. "Ich freue mich, wenn die Spieler über gewisse taktische Möglichkeiten nachdenken, aber so viele Ideen, wie sie von den Spielern kommen würden, können wir gar nicht umsetzen."

Meier räumte ein, dass der Ex-Bremer in seiner Karriere bereits auf vielen Positionen mit Erfolg agiert habe. Aber er wisse es auch einzuschätzen, dass sich Oehrl nach der wahrscheinlichen Rückkehr von Ranisav Jovanovic Sorgen macht, auf der Ersatzbank Platz nehmen zu müssen. Auch zu Jovanovic hatte Meier nur den Spruch parat: "Für einen Kaderplatz wird es für Rani wohl reichen."

Die Mannschaft soll die gute Ausgangsposition verteidigen

Dass die Fortuna in Frankfurt unbedingt gewinnen muss, weil die Mannschaft die gute Ausgangsposition verteidigen will, empfindet Norbert Meier zwar auch so. "Doch mit dem Druck können wir umgehen", sagt der Trainer. "Immerhin ist das besser, als wenn wir am Samstag mit nur 18 Punkten in Frankfurt antreten müssten." Genug Feuer sei auch so in diesem Spiel.

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