Kniebeschwerden
Jens Langeneke reist nicht mit ins Trainingslager von Fortuna Düsseldorf. Foto: Daniel Naupold

Jens Langeneke reist nicht mit ins Trainingslager von Fortuna Düsseldorf. Foto: Daniel Naupold

dpa

Jens Langeneke reist nicht mit ins Trainingslager von Fortuna Düsseldorf. Foto: Daniel Naupold

Düsseldorf (dpa) - Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf ist ohne Jens Langeneke ins Trainingslager nach Marbella gestartet. Wegen anhaltender Kniebeschwerden musste der Abwehrchef am Mittwoch auf den Flug nach Spanien verzichten.

Beim Aufsteiger stand unmittelbar nach dem Auftakt der Vorbereitung am Vormittag in Düsseldorf die Reise in das neuntägige Trainingslager auf dem Plan. In Marbella will sich neben dem bereits verpflichteten japanischen Zugang Genki Omae auch dessen Landsmann Ken Matsobara als Testspieler für das Team von Coach Norbert Meier empfehlen. Der 19 Jahre alte Rechtsverteidiger war zuletzt in seiner Heimat in der 2. Liga aktiv.

Der in der Hinrunde beim Aufsteiger nur selten berücksichtigte Angreifer Andrej Woronin erschien pünktlich zum Trainingsauftakt. Neben Langeneke fehlen in Marbella Verteidiger Bruno Soares (Hüfte), Du-Ri Cha (muskuläre Probleme) und vorerst der an einem Magen-Darm-Virus erkrankte Torwart Robert Almer. Abwehrspieler Adam Bodzek erwartet in den kommenden Tagen Nachwuchs und soll bis dahin individuell in Düsseldorf trainieren.

Eine Neuverpflichtung konnte die Fortuna in dem Norweger Mathis Bolly bereits vermelden. Der 22-Jährige wechselt vom norwegischen Erstligisten Lilleström SK und hat nach Vereinsangaben vom Mittwoch einen Vertrag bis 30. Juni 2016 unterschrieben. Der Offensivspieler reiste bereits zusammen mit der Mannschaft nach Marbella. Zu den Ablösemodalitäten machten die Clubs keine Angaben.

«Mathis Bolly ist ein sehr schneller Spieler, der flexibel eingesetzt werden kann und dabei beidfüßig ist», sagte Fortuna-Chefcoach Norbert Meier. Bolly beobachtete seine neuen Kollegen bereits beim 2:0 in der Bundesliga gegen den Hamburger SV und bezeichnete die Atmosphäre bei dieser Partie als «wirklich unglaublich. Ich hätte am liebsten direkt selber mitgespielt. Das kenne ich so aus Norwegen nicht. Man muss sich überhaupt nicht selber motivieren, sondern wird durch die Fans automatisch motiviert.»

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