Am Samstag soll sich die Rivalität zwischen Regionalligist RW Essen und dem Drittligisten aus Düsseldorf auf das Sportliche beschränken.

Im Dezember 2007 ging es auch auf den Rängen des Georg-Melches-Stadions heiß her. Das Spiel stand damals kurz vor dem Abbruch.
Im Dezember 2007 ging es auch auf den Rängen des Georg-Melches-Stadions heiß her. Das Spiel stand damals kurz vor dem Abbruch.

Im Dezember 2007 ging es auch auf den Rängen des Georg-Melches-Stadions heiß her. Das Spiel stand damals kurz vor dem Abbruch.

Wolff

Im Dezember 2007 ging es auch auf den Rängen des Georg-Melches-Stadions heiß her. Das Spiel stand damals kurz vor dem Abbruch.

Düsseldorf. Nach der guten Leistung und Platz zwei im Wintercup ist eine gewisse Gelassenheit bei Fußball-Drittligist Fortuna eingekehrt. Zufrieden ist die sportliche Leitung aber nach eigenem Bekunden noch längst nicht. am Samstag steht die erste ganz wichtige Pflichaufgabe des neuen Jahres in Essen an - ein Ernstfall als Generalprobe für die Liga.

"Das ist ein besonderes Spiel. Die Nähe, die Tradition und die Rivalität sorgen für diese große Spannung", sagt Norbert Meier. "Obwohl wir das klassenhöhere Team sind, werden wir gerade gegenüber den Rot-Weißen nicht den Fehler machen, den Gegner zu unterschätzen."

Aber nicht nur deshalb sei aus Sicht des Düsseldorfer Trainers die richtige Einstellung im Stadion an der Hafenstraße das einzig Entscheidende. Denn auch die Bodenverhältnisse sind keineswegs ein Vorteil für die Fortuna. "Für die Essener kommen wir als Gegner doch gerade recht", erklärt Meier. "Sie wollen sich die Motivation holen, um vielleicht doch noch aufzusteigen."

Da sollen die Fortunen gegenhalten. "Doch die Emotionen dürfen sich nur auf dem Feld abspielen", sagt Wolf Werner. Der Geschäftsführer der Fortuna kann sich an das letzte Spiel in Essen noch zu gut erinnern. "Schließlich war es mein letzter Auftritt als Trainer, und durch den Fastabbruch auch genügend Feuer im Spiel."

Als Interimstrainer hatte Werner am 8.Dezember 2007 mit seiner Mannschaft trotz einer viertelstündigen Unterbrechung - nach dem Abbrennen von Feuerwerksraketen von Chaoten aus dem Fortuna-Block - ein 0:0 erreicht.

Hampel läuft als Linksverteidiger auf, Terodde wird wohl stürmen

"Die alten Dinger sind passé. Wenn wir jetzt in Essen spielen, interessiert nur das Hier und Jetzt", sagt Norbert Meier. Fortunas Trainer will von einer Revanche nichts wissen. Nach der 0:1-Niederlage im Pokalfinale auf Verbandsebene im April habe ihm nicht so sehr die Niederlage weh getan, sondern vielmehr das, was danach kam. "Als RWE dann in der ersten Hauptrunde gegen Dortmund antreten durfte, da hat mir das Herz geblutet", sagt Fortunas Trainer.

Das Spiel ist nur für Fortuna-Fans ausverkauft. Denn aus Essen war zu hören, dass nicht mehr als die bisher verkauften 1500 Karten an Anhänger der Gäste ausgegeben werden. Bislang hat Essen rund 4000 Karten verkauft. Die Tageskassen werden offen sein, RWE hofft auf mehr als 10000 Zuschauer.

Am Samstag spielt die Fortuna mit neuformierter Abwehr und einem "neuen Sturm" - allerdings jeweils nur auf einer Position geändert. Als linker Verteidiger kommt Oliver Hampel nach langer Verletzungs-Pause zu einem Pflichtspieleinsatz. "Wir vertrauen diesem vielseitigen Spieler", sagt Werner, der gleichzeitig erklärte, dass der Testspieler für diese Position, Yuichi Nemoto, nicht verpflichtet werde. "Bis der Japaner in die Mannschaft integriert ist, dauert es einfach zu lange. Und dann ist auch Fabian Hergesell wieder fit."

Im Sturm muss die Fortuna noch länger auf den verletzten Axel Lawarée warten. Für ihn wird wohl nicht Deniz Kadah, sondern Simon Terodde spielen. Aus einem Bauchgefühl heraus habe sich Meier entschieden. Den Namen wollte der Trainer aber nicht verraten.

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