Artistischer Einsatz von Stefan Reisinger: Der Fallrückzieher des Fortuna-Stürmers führte allerdings nicht zum Torerfolg.
Artistischer Einsatz von Stefan Reisinger: Der Fallrückzieher des Fortuna-Stürmers führte allerdings nicht zum Torerfolg.

Artistischer Einsatz von Stefan Reisinger: Der Fallrückzieher des Fortuna-Stürmers führte allerdings nicht zum Torerfolg.

Christof Wolff

Artistischer Einsatz von Stefan Reisinger: Der Fallrückzieher des Fortuna-Stürmers führte allerdings nicht zum Torerfolg.

Bochum. Der erste echte Prüfstein sollte die SG Wattenscheid am Freitagabend für die Fortuna sein – nach zwei Kantersiegen gegen unterklassige Testspielgegner. Der Fußball-Zweitligist tat sich beim Regionalliga-Aufsteiger entsprechend schwer und mühte sich zu einem faden 2:0 (0:0) im Lorheidestadion.

Ein Fallrückzieher von Stefan Reisinger war nach einer knappen halben Stunde das erste Sehenswerte, was die Offensive zustande brachte. Erst kurz vor der Halbzeit wurde es durch einen Kopfball von Dustin Bomheuer und einen Schlenzer von Mathis Bolly wieder gefährlich.

Nach einer Stunde hatte Trainer Mike Büskens alle Fortuna-Feldspieler ausgewechselt. Kurz darauf wurde Oliver Fink bei einem Wattenscheider Befreiungsversuch angeschossen, der Ball prallte von ihm ab und kullerte zum 1:0 ins Tor. Diese Slapstick-Einlage passte zur eher mäßigen Leistung auf nass-seifigem Rasen, ehe Ivan Paurevic (81.) per Volleyschuss noch nachlegte.

Lambertz und Koitka waren schon 2005 dabei

Das letzte Duell der Traditionsclubs hatte acht Jahre zuvor auch im Lohrheidestadion stattgefunden: Am 2. August 2005 hatten die Gäste am zweiten Spieltag der Regionalliga Nord mit 0:2 verloren – es war eine von vier Pleiten zum Saisonstart. Trainer war damals Uwe Weidemann. Während es für die Düsseldorfer anschließend aufwärts ging, stürzte der Bochumer Stadtteilclub noch bis in die Verbandsliga ab.

Tatsächlich waren am Freitagabend neben der nach wie vor legendären besten Bratwurst im deutschen Fußball noch zwei Akteure von damals dabei: Andreas „Lumpi“ Lambertz auf Fortuna- und Kay Koitka auf Wattenscheider Seite – beide mittlerweile Kapitäne ihrer Teams, die nach dem Wattenscheider Aufstieg in die Regionalliga nun nur noch zwei Ligen trennen.

Weil dies auch für den Erstrundengegner am ersten Augustwochenende im DFB-Pokal, SC Wiedenbrück, gilt, war das am Freitagabend wohl ein passender Prüfstein. Am Samstag geht es zum Oberliga-Aufsteiger PSV Wesel (Anstoß 15.30 Uhr).

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