Der Gastgeber enttäuscht zwar nicht, aber etwas mehr Risikobereitschaft hätte dem Turnierverlauf gut getan.

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Zweimal mussten die Fortunen zum Elfmeterschießen antreten, beide Male unterlag der Zweitligist. Fotos (2): Wolff

Zweimal mussten die Fortunen zum Elfmeterschießen antreten, beide Male unterlag der Zweitligist. Fotos (2): Wolff

Zweimal mussten die Fortunen zum Elfmeterschießen antreten, beide Male unterlag der Zweitligist. Fotos (2): Wolff

Düsseldorf. Wenn einer wenig vielversprechenden Generalprobe mal wieder eine glänzende Premiere folgt, können sich die Fans von Fortuna Düsseldorf auf ein Erfolgserlebnis gegen den FC Energie Cottbus zum Rückrunden-Auftakt freuen.

„Die negative Reaktion der Fans war verständlich. Die Zuschauer beim Wintercup wollten viele herrliche Torszenen sehen. Davon gab es wenig“, sagte Fortunas Trainer Norbert Meier, der auch gleich Entschuldigungen für seine und die Spieler der Gegner hatte.

„Wenige Tage vor dem Rückrundenstart kann man nicht erwarten, dass die Mannschaften so spritzig sind und alles nach vorne werfen.“

Ein Tor aus dem Spielverlauf heraus vom späteren Wintercup-Sieger Mönchengladbach ist allerdings etwas wenig. „Wir haben trotzdem viele wichtige Erkenntnisse gewonnen“, sagte Meier, der aus seinem aktuellen Kader nur auf den erkrankten Sascha Rösler (Magen-Darm), Michael Melka (siehe Artikel unten) und auf Claus Costa verzichte.

Adam Bodzek muss dem hohen Kräfteverschleiß Tribut zollen

Bei weitem nicht so gut wie beim Test unter der Woche gegen Alemannia Aachen in Spanien präsentierte sich Adam Bodzek. Der Winterzugang vom MSV Duisburg wirkte müde und kaum in der Lage, das Spiel seiner Mannschaft zu ordnen.

„Bei ihm muss man besonders viel Rücksicht nehmen, denn ihm fehlt trotz des guten Trainingslagers nach der langen Pause noch die Spielpraxis“, erklärt Meier.

Adam Bodzek war angesichts der Umstände zufrieden mit seiner leistung. „Nach hinten haben wir gut gestanden. Natürlich hätten wir gerne ein Tor erzielt“, sagte der gebürtige Pole. Ähnlich sah es auch Johannes van den Bergh, der die Defensive in beiden Spielen gegen die Bundesligisten lobte.

„Gegen Cottbus brauchen wir dann allerdings eine bessere Abstimmung im Spiel nach vorne“, meinte der Linksverteidiger der Fortuna. Bis Samstag zum Rückrundenauftakt wird die Fortuna wohl keinen neuen Stürmer präsentieren können. Allerdings muss das Ziel sein, einen gefährlichen Angreifer zu verpflichten. Denn Torgefahr strahlte die Fortuna auch beim Wintercup zu selten aus.

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