Düsseldorf. Das wiederholte Fehlverhalten einiger Fans kommt Fortuna Düsseldorf teuer zu stehen. Wegen "fortgesetzten unsportlichen Verhaltens und mangelnden Schutzes des Gegners" hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den Zweitligisten mit einer üppigen Geldstrafe in Höhe von 35 000 Euro belegt und für den Fall weiterer Vergehen mit einer Platzsperre gedroht. Damit reagierte das Sportgericht auf Vorkommnisse bei den Spielen der Fortuna in Paderborn und gegen Union Berlin.

In der Partie am 15. Januar in Paderborn waren aus dem Düsseldorfer Zuschauerblock mehrmals Knallkörper in Richtung des Spielfeldes geworfen worden. Nur eine Woche später wurde während des Heimspiels gegen Union Berlin ein Berliner Spieler von einem Feuerzeug am Kopf getroffen.

Gegen Aufsteiger Düsseldorf hatte das Sportgericht in dieser Saison schon zweimal wegen Fehlverhaltens von Zuschauern Geldstrafen ausgesprochen. Wie der Verband am Montag mitteilte, "wird dem Verein vom DFB-Sportgericht bei einem erneuten gravierenden Vorfall eine Platzsperre, ein Teilausschluss der Öffentlichkeit oder eine Spielansetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit angedroht".

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