Fortunas Trainer freut sich über die guten Ergebnisse und die überlegte Spielweise seiner Mannschaft.

Mit robustem, aber jederzeit fairem Körpereinsatz kauften die Fortunen – hier Oliver Fink gegen Lars Stindl – den Gladbachern den Schneid ab. Fotos (2): Wolff
Mit robustem, aber jederzeit fairem Körpereinsatz kauften die Fortunen – hier Oliver Fink gegen Lars Stindl – den Gladbachern den Schneid ab. Fotos (2): Wolff

Mit robustem, aber jederzeit fairem Körpereinsatz kauften die Fortunen – hier Oliver Fink gegen Lars Stindl – den Gladbachern den Schneid ab. Fotos (2): Wolff

Mit robustem, aber jederzeit fairem Körpereinsatz kauften die Fortunen – hier Oliver Fink gegen Lars Stindl – den Gladbachern den Schneid ab. Fotos (2): Wolff

Düsseldorf. Fortuna kassiert kein Gegentor gegen die Bayern. Für eine solche Aussage wäre jeder vor dem Turnierbeginn verlacht worden. „Wir haben in beiden Spielen gezeigt, dass wir auch ohne Betonabwehr ordentlich verteidigen und gut nach vorne spielen können“, sagte Friedhelm Funkel voller Stolz nach dem Turnier. „Wir haben uns selbst gegen die Bayern drei hochkarätige Möglichkeiten herausgespielt und uns nicht nur auf die Defensive verlassen.“

Dass die Fortuna gegen Ribery, Costa, Müller & Co. unter Druck geraten würde, war nicht verwunderlich. Dass sie sich mit derartiger Vehemenz in die Schüsse der Superstars werfen würden und bis zum letzten Schweißtropfen um ein gutes Ergebnis spielen würden, ist in dieser Phase der Vorbereitung höchst ehrenhaft. Und der starke Auftritt gegen sicherlich verunsicherte Gladbacher zeigte, dass die Mannschaft auch im Spiel nach vorne wieder mehr Mut und Ideen zeigt.

„Wir werden auch in den kommenden Ligaspielen versuchen, die richtige Balance zu finden“, sagte Funkel. „Unserer Auftritt zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, obgleich wir noch nicht bei 100 Prozent sind.“ Die bisherigen Belastungen seien gut weggesteckt worden. Und es gab keinen Fortunen, der auf dem neu verlegten Rasen enttäuscht hat. „Wer sich in solchen Spielen nicht zeigen will, der sollte keinen Fußball spielen“, kommentierte Funkel. „Das haben viele Spieler sehr selbstbewusst gemacht. Allerdings habe ich auch noch einige Schwächen ausgemacht.“

In den meisten Partien wird Fortuna mit Viererkette spielen

So behält Fortunas Cheftrainer seine Spieler auch auf dem Boden und war froh, dass auch diese den Ball flach hielten und sich nicht zu euphorischen Äußerungen im Hinblick auf den Ligastart hinreißen ließen. „Wenn am gewinnt, kann man das natürlich leichter sagen, als wenn man verliert“, sagte Funkel. „Wichtig ist allein, dass die Mannschaft das einschätzen kann.“ Von den Turnierergebnissen könne man sich im Spiel gegen Sandhausen nichts kaufen.

Relativieren wollte Funkel auch sogleich die Systemfrage und das Funktionieren von Dreier- oder Fünferkette. „Darum wird viel zu viel Aufhebens gemacht. Die Mannschaft hat jetzt über fünf Halbzeiten in der Vorbereitung bewiesen, dass sie mit diesem Systemwechsel klarkommt“, sagte Fortunas Trainer. „Grundsätzlich werden wir die meisten Spiele mit Viererkette bestreiten, aber wir wissen jetzt, dass wir ohne Probleme auch kurzfristig umstellen können.“ Wenn das dann ähnlich erfolgreich ist, wie das gegen die Bayern der Fall war, hat niemand etwas dagegen.

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