Manuel Neuer mit seinem Torwarttrainer Toni Tapalovic.
Manuel Neuer mit seinem Torwarttrainer Toni Tapalovic.

Manuel Neuer mit seinem Torwarttrainer Toni Tapalovic.

Andreas Gebert

Manuel Neuer mit seinem Torwarttrainer Toni Tapalovic.

Düsseldorf. Nachdem sich der FC Bayern München im Elfmeterschießen gegen die Fortuna doch noch wie von allen erwartet für das Endspiel um den Telekom Cup und er Arena qualifiziert hatte, durfte Bayerns Co-Trainer Hermann Gerald im Stadion-TV ein Loblied auf seinen Torhüter Manuel Neuer singen. Der Stammtorhüter des FCB und die unangefochtene Nummer eins der deutschen Nationalmannschaft hatte kurz zuvor mit zwei gehaltenen Strafstößen seine zweifellos vorhandene Extraklasse unter Beweis gestellt.

Allerdings hatte Neuers Torwarttrainer Toni Tapalovic daran einen ebenfalls sehr großen Anteil. Der 36-Jährige hatte seinem Schützlinge an der Seitenauslinie stehend exakt die Ecken vorhergesagt, die Fortunas erste beiden Schützen Rouwen Hennings und Oliver Fink schießen würden. Den Rest erledigte dann Neuer persönlich.

Erst als Kaan Ayhan sich den Ball zurecht legte, war auch „Hellseher“ Tapalovic draußen ratlos. Sein hilfloses Schulterzucken verriet Neuer „ich weiß es nicht“. Prompt schlug der Ball hinter dem Welttorhüter ins Netz ein.  Der Erfolg des FC Bayern ist nicht nur auf dessen wirtschaftliche Stärke zurückzuführen. Der nationale Branchenprimus überlässt selbst in einem Vorbereitungsturnier nichts dem Zufall. Im Spitzensport entscheiden Details. Und auch hier haben die Bayern oftmals die Nase vorne.

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