Natürlich bringt ein neuer Spieler, der in ein erfolgreiches Team kommt, das Mannschaftsgefüge durcheinander. Das soll Zugang Torsten Oehrl den Vorstellungen des Trainers aber auch. Denn Stillstand - oder besser gesagt das Ausruhen auf den Lorbeeren wäre fatal. Die Fortuna setzt ein Zeichen, dass man dieser nun vielleicht ideal verstärkten Mannschaft zutraut, weiter oben mitzuspielen. Und der erweiterte Konkurrenzkampf erhöht die Chance, die sich plötzlich ergeben hat.

Wer so nahe an einem Aufstiegsplatz dran ist, muss alles dransetzten, den Sprung zu schaffen. Jetzt Rang zehn als Ziel auszugeben, wäre so, als wolle Michael Schumacher nach seinem Comeback nur mal eben im Feld mitfahren. Ein Risiko ist die Oehrl-Verpflichtung nicht, denn knapp 10 000 Zuschauer mehr als der kalkulierte Durchschnitt haben den Spielraum erweitert.

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