Norbert Meier stuft die Leistung seines Teams höher ein als in der vergangenen Saison. „An der Auswärtsschwäche arbeiten wir noch.“

Maximilian Beister hat sehr zur positiven Entwicklung beigetragen.
Maximilian Beister hat sehr zur positiven Entwicklung beigetragen.

Maximilian Beister hat sehr zur positiven Entwicklung beigetragen.

Wolff

Maximilian Beister hat sehr zur positiven Entwicklung beigetragen.

Düsseldorf. Das letzte Heimspiel der Fortuna in der 2. Fußball-Bundesliga war seit einer Dreiviertelstunde beendet. Noch immer warteten die Fans auf ihren Trainer. Norbert Meier saß zu dieser Zeit im Medien-Container und zog nach dem unterhaltsamen 3:1-Erfolg gegen Alemannia Aachen ein erstes Saisonfazit. „Die Mannschaft hat wirklich Enormes geleistet“, sagte Meier und verstärkte das Lob für seine Spieler sogar noch: „Das schätze ich sogar noch höher ein als die Leistung in der vergangenen Spielzeit.“

Die Mannschaft hat sich kontinuierlich gesteigert, was auch daran lag, dass sie sich erst finden musste, und in Sascha Rösler, Adam Bodzek sowie Ken Ilsö wesentliche Verstärkungen erst während der Saison und zu Beginn der Rückrunde erhielt. Vor allem die Sturmschwäche kostete zunächst einige Punkte.

Das konnte nach der dritten Heimniederlage vor eigenem Publikum glänzend kompensiert werden und gipfelte darin, dass die Fortuna zur besten Heimelf der Liga reifte. „Die Heimstärke war der Garant für die Aufwärtsentwicklung. „Immerhin lagen Mannschaften wie Aue, Duisburg und Cottbus schon 20 Punkte vor uns. Jetzt sind sie für uns in Augenhöhe“, erklärt Meier stolz.

Die Spieler bedanken sich per Videobotschaften bei den Fans

Dennoch legt er auch im Moment des Jubels den Finger in die Wunde: „Wir müssen das, was in der Mannschaft steckt und sie daheim zeigt, auch auswärts umsetzen“, erklärt Fortunas Trainer. „Doch so weit sind wir noch nicht. Und daran müssen wir künftig verstärkt arbeiten.“

Oft genug „reichten“ der Fortuna ein oder zwei Fehler, um auswärts mit leeren Händen dazustehen. Außerdem ist das offensive Spielsystem nicht ohne Risiko. „Wir spielen mit zwei Außenstürmern, die nicht immer schnell genug wieder einrücken, um den beiden zentralen Mittelfeldspielern zu helfen“, analysiert Meier.

Kompliment „Der Umzug hat sich für die Fortuna gelohnt. Ich kann der Mannschaft um Trainer Norbert Meier und den Fans ein Riesenkompliment aussprechen. Die Spiele waren ein Gänsehaut-Erlebnis“, erklärte OB Dirk Elbers.

„Wenn Bodzek und Fink beispielsweise dann drei Spielern des Gegners gegenüberstehen, kann es schon einmal brenzlig werden.“ Aber auf die offensiven Stärken eines Maximilian Beister („hat sich sehr gut entwickelt“, sagt Meier) auf rechts oder Sascha Dum auf links will und kann Meier nicht verzichten.

Die Unterstützung der Fans ist auch auswärts sehr wichtig. In einer Videobotschaft vor dem letzten Heimspiel bedankten sich die Spieler bei ihren Fans für die großartige Unterstützung. Und zum Schluss ging Norbert Meier dann doch noch mal auf den Rasen und feierte mit den Fans.

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