Fortuna
Spielt eine enttäuschende Saison: Du-Ri Cha.

Spielt eine enttäuschende Saison: Du-Ri Cha.

Wolff

Spielt eine enttäuschende Saison: Du-Ri Cha.

Marbella. Du-Ri Cha ist nicht mit Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf ins Trainingslager nach Spanien angereist. Zunächst hieß es, seine alte Muskelverletzung würde ihm noch Probleme bereiten. Dies war allerdings offensichtlich nur ein vorgeschobener Grund.

„Du-Ri Cha hat zehn Tage Sonderurlaub“, bestätigte Trainer Norbert Meier am Freitag zwar. Der Südkoreaner soll sich aber laut Informationen unserer Zeitung in dieser Zeitspanne einen neuen Verein suchen.

Auf die Frage, ob dies so sei, antwortete Norbert Meier nur: „Was soll ich darauf antworten?“ Fakt ist, dass weder Fortunas Trainer, Manager Wolf Werner noch die Fans mit den Leistungen des aktuellen südkoreanischen Nationalspielers zufrieden sind.

Zuletzt wurde Cha in Offenbach, bei der 0:2-Pokalpleite, zum Abschluss des Fußball-Jahres eingewechselt und enttäuschte erneut. Der 32-Jährige war von großen Hoffnungen begleitet zur Fortuna gekommen und sollte auf der rechten Seite für Wirbel sorgen.

Nach der Verpflichtung des Japaners Genki Omae (22) für die offensiven rechten Flügel und den guten Leistungen von Nachwuchsmann Leon Balogun als Außenverteidiger auf dieser Seite spielt Cha keine Rolle mehr in den Planungen der Fortuna, die ohnehin den Kader nach der Verpflichtung des norwegischen Offensivspielers Mathis Bolly (22) verkleinern wollte.

Einladung: Norbert Meier ist bekanntermaßen ein Motivationskünstler. Diesmal versuchte Fortunas Trainer sein Glück mit Linksverteidiger Johannes van den Bergh. Bei einer Aufwärmübung mit Köpfchen versprach Meier: „Jojo wenn Du in der Bundesliga Dein erstes Kopfball-Tor erzielst, lade ich alle Mann zum Essen ein.“ Van den Bergh schaute erst ein wenig verdutzt und war bei den Übungen mit Kollege Tobias Levels noch engagierter bei der Sache. Er ließ es sich aber nicht nehmen, noch einen Kommentar nachzuschießen: „Dann muss ich bei Ecken auch mal mit nach vorne dürfen.“ Für einen Torerfolg würde Meier das wohl erlauben, wie sein Lachen bewies.

 

Lazarett: Eine Trainingspause musste Axel Bellinghausen einlegen. Er war am Freitagmorgen von der Magen-Darm-Epedemie betroffen, die im Kader der Fortuna in diesem Winter inzwischen fast jeden einmal erwischt hat. Nicht das volle Training konnte Torwart Nikolaos Papadopoulos mitmachen. Teamarzt Ulf Blecker konnte allerdings Entwarnung geben, da es sich nur um leichte Schulterprobleme handelte.

 

Pünktlichkeit: Noch war es nicht so weit her mit der japanischen Pünktlichkeit. Doch am Freitagmorgen musste Trainer Norbert Meier seine beiden japanischen Spieler Genki Omae und Ken Matsubara (Testspieler) darauf hinweisen, dass Disziplin und Pünktlichkeit beim Bundesliga-Aufsteiger groß geschrieben werden.

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