Koreaner möchte die jungen Spieler führen.

interview
Du-Ri Cha freut sich auf die Bundesliga.

Du-Ri Cha freut sich auf die Bundesliga.

Christof Wolff

Du-Ri Cha freut sich auf die Bundesliga.

Düsseldorf. Du Ri Cha (31) sagt selbst, er sei nicht mehr der Jüngste, aber das prädestiniert den zweifachen WM-Teilnehmer dazu, Führungsaufgaben im Kader der Fortuna zu übernehmen.

Herr Cha, wieso reizt Sie die Bundesliga noch einmal?

Du-Ri Cha: In der schottischen Liga ging es doch etwas anders zu. Und jetzt ist es so, als käme ich nach Hause. Ich habe die Bundesliga vermisst. Fortuna gibt mir die Chance.

Sie haben die beiden vergangenen Jahre bei Celtic Glasgow gespielt, einem Spitzenverein der Liga. Gibt es jetzt viel mehr Druck für Sie und Ihr Team?

Cha: Druck gab es auch bei Celtiv, weil da schon ein Unentschieden eine große Enttäuschung war. Für mich ist es selbstverständlich nun als erfahrener Spieler die jungen Leute mit zu führen. Ich bin selbst drei Mal abgestiegen, habe aber auch den Klassenerhalt schon mal geschafft. Ich weiß, wie es läuft.

Auf welcher Position fühlen Sie sich am wohlsten?

Cha: Auf der rechten Außenbahn. Und da kann man ja eigentlich nicht mehr großartige Unterschiede zwischen defensiv und offensiv machen.

Mögen Sie Düsseldorf?

Cha: Ich kenne die Stadt aus der Zeit, als mein Vater Kun Bum Cha in der Bundesliga gespielt hat. Die Stadt liebe ich und habe auch viel Freunde hier.

Was macht Ihr Vater derzeit?

Cha: Er leitet in Seoul eine Fußball-Schule und arbeitet fürs Fernsehen. In Korea ist die Bundesliga auch zu sehen.

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