Fortuna siegt 4:1 in Darmstadt und springt auf Rang drei.

cw_Darmstadt-F95_24.jpg
Fortunas Torschützen: Joel Pohjanpalo (re.) und Charly Benschop.

Fortunas Torschützen: Joel Pohjanpalo (re.) und Charly Benschop.

Christof Wolff

Fortunas Torschützen: Joel Pohjanpalo (re.) und Charly Benschop.

Darmstadt. Drittes Spitzenspiel in der 2. Fußball-Bundesliga in Folge, dritter Versuch für Fortuna Düsseldorf, und diesmal gelang der Sprung in die Spitzengruppe der Tabelle. Nach den Unentschieden beim VfL Bochum (1:1) und gegen Leipzig (2:2) siegte die Mannschaft von Trainer Oliver Reck bei Überraschungsaufsteiger SV Darmstadt 98 verdient mit 4:1 (2:0).

Mann des Spiels vor 16 150 Zuschauern im ausverkauften Stadion am Böllenfalltor war Joel Pohjanpalo mit drei Treffern (13., 26. und 57.). „Natürlich spielte uns die frühe Führung in die Karten“, sagte Reck.

Ingolstadt bleibt ungeschlagen, Kaiserslautern gewinnt das Derby

Das „wichtigste Tor des Tages“, so Fortuna-Manager Helmut Schulte, erzielte allerdings Charly Benschop zum 3:1 (47.). Denn nur Sekunden zuvor war Darmstadt zum Anschlusstreffer durch Tobias Kempe (46.) gekommen. „Bis auf diese eine Minute nach der Pause war es eine sehr konzentrierte Leistung meiner Mannschaft“, sagte Fortunas Trainer. Zumindestens bis heute Abend, wenn die Verfolger RB Leipzig und Heidenheim den Spieltag beschließen, belegt die Fortuna einen Aufstiegsplatz.

Spitzenreiter FC Ingolstadt blieb weiter ungeschlagen. Lucas Hinterseer erzielte beim 1:0-Heimsieg gegen Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig unmittelbar nach der Halbzeitpause das Tor des Tages. Auf Platz zwei rückte der heimstarke 1. FC Kaiserslautern vor. Die Pfälzer gewannen das Derby vor 39 000 Zuschauern gegen den Karlsruher SC nach Toren von Srdjan Lakic und Marcel Gaus mit 2:0.

Beim FC St. Pauli geht es unter dem neuen Trainer Thomas Meggle ebenfalls voran, wie sieben Punkte aus den letzten drei Spielen belegen. Fast 30 000 Zuschauer bejubelten den 3:0-Heimsieg gegen Union Berlin. Der VfL Bochum spielte auch im fünften Heimspiel wieder 1:1 – diesmal gegen den 1. FC Nürnberg. „Wir können über diesen Running Gag nicht mehr lachen“, sagte Trainer Peter Neururer. m.g./dpa

Nach dem Schlusspfiff in Kaiserslautern durchbrachen laut Polizei etwa 100 Karlsruhe-Anhänger Absperrungen und gerieten mit gegnerischen Fans aneinander. Bei der Prügelei wurden sechs Ordner und je sechs Fans beider Seiten verletzt. Auch auf dem Rückweg der KSC-Fans zum Bahnhof kam es zu Ausschreitungen. Drei Personen wurden festgenommen.

» RB Leipzig – 1. FC Heidenheim heute, 20.15 Uhr/Sport1

© WhatsBroadcast

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer