Ein knallharter Sparkurs lässt bei den Oberbayern kein anderes Saisonziel zu.

Burghausens Trainer Günther Güttler glaubt an das Potenzial seiner Mannschaft.
Burghausens Trainer Günther Güttler glaubt an das Potenzial seiner Mannschaft.

Burghausens Trainer Günther Güttler glaubt an das Potenzial seiner Mannschaft.

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Burghausens Trainer Günther Güttler glaubt an das Potenzial seiner Mannschaft.

Düsseldorf. Zu Beginn der Saison musste sich Wacker Burghausen in der 3.Fußball-Liga wie auf einer Achterbahn fühlen. 2:0 gegen Kickers Stuttgart, 0:2 bei Kickers Offenbach, dann gleich zwei deftige 0:4-Packungen gegen Fortuna Düsseldorf und bei Union Berlin. "Wenn wir weiter so durch die Republik fahren, dann kriegen wir eine Klatsche nach der anderen", befürchtete Mittelfeldspieler Ronald Schmidt damals. Vorne hakte es, hinten sowieso, doch eine Woche später dann wieder das andere Gesicht des Teams von Trainer Günter Güttler. 5:1 gegen die SpVgg Unterhaching - die Erleichterung war riesengroß.

"Ich habe nie aufgehört, an uns zu glauben", so der zweifache Torschütze Marco Calamita. Und das müssen sie in der Herzogstadt an der Salzach auch weiterhin. Denn Wacker Burghausen steht vor einer schweren Rückrunde. Der Verein aus dem oberbayrischen Landkreis Altötting fährt einen knallharten Sparkurs, weshalb von den Verantwortlichen als Ziel auch nur der Klassenerhalt ausgegeben wurde.

Kapitän Björn Hertl bringt wieder Ruhe und Übersicht ins Spiel

Umso wichtiger war Präsident Willi Kleine die Verpflichtung von Günter Güttler als Trainer. Schließlich hat der 47-Jährige schon bei Jahn Regensburg bewiesen, dass er in der Lage ist, auch mit geringen finanziellen Mitteln einiges zu bewegen. "Wir haben das Potenzial, um uns in dieser Liga durchzusetzen", so Güttler zuversichtlich.

Der gebürtige Erlanger setzt dabei vor allem auf die Defensive, die nach der Rückkehr der lange Zeit verletzten Manuel Riemann und Björn Hertl deutlich an Stabilität gewinnen soll. Der 20-jährige Torwart Riemann, der am 6.August 2007 im DFB-Pokal gegen Bayern München mit einer ganz starken Vorstellung auf sich aufmerksam gemacht hatte, stand nach seinem Kreuzbandriss in den vergangenen sieben Liga-Spielen bereits wieder zwischen den Pfosten der Schwarz-Weißen und hielt seinen Kasten dabei viermal sauber.

Auch Kapitän Hertl, den ein Haarriss im Schienbein für fünf Monate außer Gefecht gesetzt hatte, konnte in den Winter-Tests erstmals ohne Schmerzen mitwirken. "Wir brauchen Hertls Ruhe und Übersicht", sagt Trainer Güttler. Er verspricht sich viel von der Rückkehr des 32-Jährigen, der seinerseits zuversichtlich ist, dass die Saison ein gutes Ende findet: "Wenn wir hart an uns arbeiten, dann bin ich ganz fest überzeugt, dass wir die Klasse halten werden."

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