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Fortunas Finanzvorstand Paul Jäger steht zu der Entscheidung.

Fortunas Finanzvorstand Paul Jäger steht zu der Entscheidung.

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Fortunas Finanzvorstand Paul Jäger steht zu der Entscheidung.

Düsseldorf. Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf hat sich mit dem Zuschauer, der durch das Herausnehmen eines Rasenstückes im Rahmen des Relegationsspiels gegen Hertha BSC Berlin am 15. Mai bekannt wurde, außergerichtlich geeinigt.

Der Verein war seinerzeit vom DFB zu einer Strafe von 100 000 Euro und zwei Teilausschlüssen verurteilt worden. Der Zuschauer erhält Stadionverbot und muss eine Geldzahlung leisten, heißt es in einer Mitteilung des Clubs. Der Betrag, über deren Höhe Stillschweigen vereinbart wurde, werde auf Wunsch des Vereins über die Fortuna an die Elfmeterstiftung, die sich für Kinder mit Rückenmarksverletzungen engagiert, überwiesen.

Fortuna Düsseldorf sei seit längerer Zeit dazu übergegangen, Zuschauer in Anspruch zu nehmen, die gegen die Stadionordnung verstoßen. „Es ist nicht normal, Tornetze zu zerschneiden, Tore zu zerstören, Rasen heraus zu buddeln oder Eckfahnen zu stehlen. Wir hoffen, dass das jetzt jedem klar ist.

Wir sind auch von zahlreichen Fans nach den Relegationsspielen fortwährend aufgefordert worden, gegen die Sachbeschädiger vorzugehen“, sagte Finanzvorstand Paul Jäger. „Wir sind keine Unmenschen und wollen natürlich niemanden in den finanziellen Ruin treiben. Aber eine angemessene Strafe musste hier in jedem Fall erfolgen.“ Red

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