Ihlas Bebou überzeugt in den Testspielen.

Spiez. Das Trainingslager der Fortuna dient Trainer Mike Büskens nicht nur dazu, seine Mannschaft auf die neue Saison vorzubereiten. Sondern er will auch die jungen Spieler ins Team integrieren. Nach dem Testspiel sprach er lange mit den aus der U23 nachgerückten Robin Heller, Muhammet Karpuz sowie Marcel Hofrath. „Für diese Jungs ist es wichtig, sich zeigen zu können“, sagte Büskens. Er habe den Spielern die Grundsituation dargelegt. „Sie bekommen die Chance ihres Lebens. Es ist etwas Einmaliges, jetzt den nächsten Schritt machen zu können.“

Nur weil sie mit ins Trainingslager mitreisen, heißt das noch nicht, dass sie zum festen Kader für die erste Mannschaft zählen. „Die Türe ist für jeden offen, nur wie weit sie offen steht, kann für jeden unterschiedlich sein.“

Auch für Gerrit Wegkamp gilt es, sich noch zu beweisen

Bestes Beispiel dafür ist Ihlas Bebou, der mit seiner unbekümmerten Art schon diese Schwelle bei Büskens überschritten haben könnte. „Dass sich der Verein entschlossen hat, ihn längerfristig zu binden, zeigt, dass wir mit seiner Entwicklung bisher sehr zufrieden sind“, sagte Büskens. „Er macht einen ordentlichen Job, bisher bei all seinen Auftritten.“

Damit könnte Bebou zum Vorbild für alle jungen Spieler der Fortuna werden. Auch für Gerrit Wegkamp, der zweimal im Test gegen Biel traf. „Tore sind immer Argumente, aber Gerrit muss körperlich robuster und stabiler werden“, sagte Büskens. Auch an die anderen Youngster ging die Kritik, dass sie teilweise ihre Chance nicht entschlossen genug suchen würden. „Alle haben den Anspruch, am ersten Spieltag auf der Wiese zu stehen. Jetzt haben sie die Gelegenheit, etwas zu zeigen“, meinte Büskens.

© WhatsBroadcast

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