Die legendäre Traditionsmannschaft der Fortuna spielte gegen die „alten Herren“ des SV Wersten 04. Das rote Trikot mit der Rückennummer 5 trug an diesen Tag Fortuna-Legende Egon Köhnen.

Die legendäre Traditionsmannschaft der Fortuna spielte gegen die „alten Herren“ des SV Wersten 04.
Ede Yotla erzielte, trotz einer schweren Halswirbelverletzung, nach seiner Einwechslung ein Tor für Fortunas Traditionsmannschaft.

Ede Yotla erzielte, trotz einer schweren Halswirbelverletzung, nach seiner Einwechslung ein Tor für Fortunas Traditionsmannschaft.

Melanie Zanin

Ede Yotla erzielte, trotz einer schweren Halswirbelverletzung, nach seiner Einwechslung ein Tor für Fortunas Traditionsmannschaft.

Düsseldorf. Wenn die alten Herren der Fortuna-Traditionsmannschaft auf dem Platz erscheinen, versprüht ihre bloße Präsenz bei vielen Fußballfans einen Hauch von Nostalgie. Bei einem Spiel am Samstag trafen sie auf die „Alten Herren“ von Wersten 04. Bundesliga erprobte Schlachtrösser kickten gegen nicht weniger legendäre Ascheplatz-Helden.

Gespielt wurden zweimal 35 Minuten. Schon vor dem Spiel entwickelte sich rund um den Fußballplatz des SV Wersten eine richtige Festtagsstimmung mit kleinen Imbiss-Wagen und einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm. Das rote Trikot mit der Rückennummer 5 trug an diesen Tag Fortuna-Legende Egon Köhnen (69). Auf die Frage, wie er sich noch fit hält, antwortet der Eeeegon: „Ich spiele noch Tennis und bin jeden Montag bei Fortuna auf dem Feld. Auch Fahrradtouren gehören zu meinen Hobbys. Zuletzt ging es mit dem Fahrrad nach Belgien und in die Niederlande.“

Ehemalige Fortuna-Spieler halten sich bis heute mit Sport fit

Zu Egon Köhnens größten Erfolgen im Fußball gehören die beiden Pokalsiege gegen Hertha BSC und den FC Köln. „Außerdem war das Europapokalspiel gegen den FC Barcelona ein großer Moment für mich, obwohl wir das Spiel 4:3 verloren haben.“ Für einen guten Zweck steht Köhnen auch heute noch gerne auf dem Platz. Der Ex-Fortuna-Spieler Ede Yotla (36) spielt einmal im Monat für Fortunas Montagsclub: „Ich bin seit zehn Jahren Sportinvalide und habe eine Halswirbelverletzung erlitten.“ Trotzdem ist er bei dem Benefizspiel angetreten: „Für einen guten Zweck, in diesem Fall die Jugend des SV Wersten, opfere ich gerne meine Zeit und Energie.“ Ein Höhepunkt seiner Karriere war der Sieg des Niederrheinpokals 2012, allerdings in der Position des sportlichen Leiters beim SF Baumberg. „Auch die Hallenmasters 2009 in der Kölnarena vor 20 000 Zuschauern war ein Moment, an den ich mich gerne zurückerinnere.“ Später erzielt Yotla noch ein Tor für die Herren in Rot. Zweifacher Torschütze an diesem Tag war Jaroslaw Stankiewcz (41). Die Nummer 20 im roten Trikot trainiert einmal die Woche im Mannschaftstraining bei Fortuna, joggt und fährt Rad. „Der Tag heute war eine runde Sache, ein schönes Fest gepaart mit einem guten Spiel für einen guten Zweck.“ Zum Schluss endete das Match 4 : 1 für die Traditionsmannschaft der Fortuna.

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