Am Donnerstag wird die Schraube aus seinem verletzen Fuß entfernt.

Axel Lawarées hoffentlich letzter Tag auf Krücken.
Axel Lawarées hoffentlich letzter Tag auf Krücken.

Axel Lawarées hoffentlich letzter Tag auf Krücken.

Arend

Axel Lawarées hoffentlich letzter Tag auf Krücken.

Düsseldorf. Die Erleichterung ist riesig und ihm deutlich anzusehen. Denn  am Mitwoch war sein letzter Tag auf Krücken. Und am Donnerstag  wird Axel Lawarée operiert, die Schraube, die den rechten Fuß nach seiner Verletzung (Riss des Syndesmosebandes) stabilisiert und zusammengehalten hat, ambulant entfernt. Dann kann er zumindest wieder normal gehen.

Seit fünf Wochen kennt der belgische Torjäger von Fortuna Düsseldorf keine andere Fortbewegungsweise als auf Krücken. Zwei Tage vor dem Spiel bei der Reserve von Werder Bremen war er im Training mit den Stollen des rechten Fußballstiefels im damals "schlechten Rasen" der Arena hängen geblieben.

Selbst zur Reha musste er sich danach oft genug von einem Freund fahren lassen. "Ich habe nach meinem Kreuzbandriss vor rund zehn Jahren keine schwere Verletzung mehr gehabt", sagt Lawarée. "Und jetzt ist die Kraft und der Wille da, möglichst schnell wieder zurückzukehren." Der Torjäger fehlt der Mannschaft des Fußball-Drittligisten. Er musste auch auf das Trainingslager in der Türkei verzichten und kann wohl erst Ende März wieder auf einen Einsatz hoffen.

Dennoch denkt er wenig an sich selbst. Vor allem für seine Kinder ist der 35-Jährige Fußballer traurig. Diese mussten auf den Skiurlaub mit Papa verzichten. "Da im Sommer so wenig Zeit ist, haben wir sonst immer Ski-Urlaub im Winter gemacht", erklärt Lawarée.

Die fehlende Vorbereitung mit den Kollegen ist da eher ein kleineres Problem. "Da finde ich mich schnell wieder rein und habe vielleicht am Ende der Saison noch was zuzusetzen", sagt Lawarée. "Ich werde bereit und geil auf Fußball sein."

Das, was sich wie ein Versprechen anhört, ist für den Kämpfertyp fast selbstverständlich. Und diese Einstellung will er in den nächsten Wochen im Training auch seinen Stellvertretern im Sturm vermitteln. "Die Jungs haben zwei Beine und einen Kopf. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir Erfolg haben werden", sagt der Belgier. Dennoch wird die Erleichterung riesig sein, wenn er wieder auf dem Platz steht.

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