Fortuna bereitet sich seit Mittwoch in Malta auf die Rückrunde vor. Trainer Friedhelm Funkel schätzt die idealen Bedingungen auf der Insel im Mittelmeer.

Die Fortunen landeten am Mittag auf der Mittelmeerinsel. Vom Flughafen ging es zum Mannschaftshotel Corinthia Palace.
Die Fortunen landeten am Mittag auf der Mittelmeerinsel. Vom Flughafen ging es zum Mannschaftshotel Corinthia Palace.

Die Fortunen landeten am Mittag auf der Mittelmeerinsel. Vom Flughafen ging es zum Mannschaftshotel Corinthia Palace.

Christof Wolff

Die Fortunen landeten am Mittag auf der Mittelmeerinsel. Vom Flughafen ging es zum Mannschaftshotel Corinthia Palace.

Düsseldorf. Sonnenschein und angenehme Temperaturen haben den Tross von Fortuna Düsseldorf zunächst Mittwoch Mittag auf Malta bei der pünktlichen Landung begrüßt. Die Fahrt im Linksverkehr verlief reibungslos, so dass das Hotel Corinthia Palace ebenfalls wie vorgesehen erreicht wurde. Bester Laune stiegen die Trainer, das Funktionsteam und die Spieler aus dem Bus und begrüßten die bereits vorausgeeilten Journalisten überaus herzlich und voller Tatendrang.

Mit dabei auch Torwart Justin vom Steeg sowie die beiden neuen Spieler André Hoffmann und Gökhan Gül (siehe nebenstehenden Bericht), die im Trainingslager die ersten Kontakte zu ihren neuen Kollegen knüpften. Zum Eingewöhnen im von außen nicht mehr ganz taufrischen Hotel mit 5-Sterne-Auszeichnung (innen sehr nobel) hatten die Spieler nicht allzu viel Zeit.

Um 16.45 Uhr fuhr der Bus wieder los - zum ersten Training des Jahres 2017 - auf dem Gelände direkt neben dem Nationalstadion von Malta. Allerdings ist der Weg vom Hotel viel zu lang, um ihn zu Fuß zurückzulegen. Dazu ist auch der Verkehr auf der Insel, um es vorsichtig auszudrücken, zu lebhaft. Immerhin ist die Autodichte auf Malta mit 800 Autos pro 1000 Einwohner auch deutlich höher als in Deutschland.

Zum ersten Training in Sichtweite der mittelalterlichen Stadt Mdina hatte sich eine dichte Wolkendecke gebildet, die Stimmung blieb aber gelöst. Auch bei Oliver Fink, der die ersten beiden Tage dosierter trainieren, aber möglichst viel mitmachen soll. Er wird im zweiten Test zum Einsatz kommen. Alle anderen Spieler, bis auf den zum Afrika-Cup reisenden Ihlas Bebou, konnten das volle Programm durchziehen. „Für uns ist es sehr wichtig, die zweite Serie gut vorzubereiten“, sagte Friedhelm Funkel nach dem ersten Training, das unter Flutlicht zu Ende ging. „Mir gefällt es zudem, die Jungs mal eine Woche zusammen zu haben und darauf einzuschwören, was in der restlichen Saison noch auf uns zukommt. Zudem kann das eine oder andere Gespräch in Ruhe geführt werden.“

Der Cheftrainer der Fortuna schätzt die Bedingungen auf Malta als nahezu ideal ein. „Das Hotel ist gut, die Zimmer sind hell, das Essen passt, und auch der Platz macht einen guten Eindruck.“ Es sei auch von den Witterungsbedingungen her angenehmer, als zuhause zu trainieren. Fast alle Übungen sollen laut Funkel mit dem Ball ablaufen. „Vielleicht probieren wir es auch noch mal mit der Dreierkette. Zudem stehen Zweikampfverhalten und Torabschlüsse im Mittelpunkt.“ Das Trainingsprogramm wird so durchgezogen bis zum Rückrunden-Start Ende Januar.

Die Mannschaft macht es den neuen Spielern sehr leicht

„Auf den Telekom-Cup können wir bei der Trainingsgestaltung keine Rücksicht nehmen“, meinte Funkel zum Turnier am 14. Januar in der Arena mit den Bundesligisten aus München, Gladbach und Mainz. Dabei möchte er dann auch die beiden neuen Spieler sehen, die er der Mannschaft erst auf dem Trainingsplatz und nicht schon am Flughafen vorstellte. „Die Mannschaft macht es den Neuen sehr leicht, sich zu integrieren. Das fühlt sich fast so an, als wären sie schon immer dabei“, sagte der Trainer. Zudem kennen einige Spieler die Jungs aus den Auswahlmannschaften.“ So ging der erste Tag im Trainingslager auch harmonisch zu Ende.

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