Keine Tore zwischen der Fortuna und dem FC St. Pauli in der ersten Hälfte. Düsseldorfs Innenverteidiger kommt ebenso ins Krankenhaus wie Hamburgs Bernd Nehrig.

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Düsseldorfs Kevin Akpoguma musste verletzt ausgewechselt werden.

Düsseldorfs Kevin Akpoguma musste verletzt ausgewechselt werden.

Christof Wolff

Düsseldorfs Kevin Akpoguma musste verletzt ausgewechselt werden.

Düsseldorf. Von einem richtungsweisenden Spiel war im Vorfeld die Rede. Fortunas Heimspiel gegen den FC St. Pauli am 30. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga sollte der vorletzte Schritt in Richtung der 40-Punkte-Marke werden, mit dem jedwede Diskussion über einen möglichen Abstieg zumindest an Intensität fürs Erste verlieren würde. Problem war nur, dass die Gastgeber in ihrem eigenen „Wohnzimmer“ seit Oktober 2016 keinen dreifachen Punktgewinn mehr einfahren konnten und diesbezüglich nicht mit den besten Voraussetzungen in die Partie gestartet waren. Nach 45 Minuten gegen den Kiezclub scheint noch alles möglich. In einem mäßigen Fußballspiel steht es zur Pause 0:0 – mit leichten Vorteilen für die Fortuna.

Die Rot-Weißen mussten ohne den kranken Rouwen Hennings sowie Robin Bormuth auskommen, der nach seiner Verletzung noch nicht wieder fit genug für einen Platz im 18er-Kader ist. Nach zehn Minuten Spielzeit war Trainer Friedhelm Funkel dann bereits erstmals zum Wechseln gezwungen. Innenverteidiger Kevin Akpoguma stieß im eigenen Strafraum mit St. Paulis Bernd Nehrig zusammen. Beide Spieler konnten nach minutenlanger Behandlungspause nicht weitermachen. Doch während Nehrig, gestützt von zwei Betreuern, immerhin auf den eigenen Füßen in die Kabine humpelte, musste Fortunas Abwehrspieler mit einer Trage vom Feld gefahren werden. Durch eine Halskrause wurden zunächst die Nackenwirbel von Akpoguma stabilisiert, ehe es für den Leihspieler aus Hoffenheim umgehend ins Krankenhaus ging. Auch Nehrig wurde nach Verlassen des Platzes ins Krankenhaus gebracht.

Nach knapp 20 Minuten kam die Fortuna dann zum ersten Mal gefährlich vor das Tor der Hamburger. Der Kopfball von Oliver Fink war aber im Vergleich zur Chance von Christian Gartner wenige Sekunden später die qualitativ schlechtere Möglichkeit. Während St. Paulis Schlussmann Philipp Heerwagen von Kopfball des Düsseldorfer Kapitäns problemlos fangen konnte, wäre er bei Gartners Versuch machtlos gewesen. Doch der Schuss des Österreichers strich knapp am Pfosten vorbei.

Gartner (34.) verpasste auch die dritte gute Gelegenheit der Fortuna, die kurz zuvor aber auch Glück hatte, dass Aziz Bouhaddouz (32.) bei seinem Schuss etwas zu ungenau gezielt hatte. Dann war Özkan Yildirim, der für den durch Magen-Darm-Grippe geschwächten Hennings in die erste Elf gerückt war, plötzlich auf und davon (38.). Christopher Buchtmann konnte Yildirim, der ins Stolpern geriet, allerdings noch entscheidend stören. Die letzte Szene vor der Pause gehörte wieder Kapitän Fink (45.), der den Ball nach Flanke von Lukas Schmitz aber nicht optimal traf.

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