turnierbilanz Vorstandssprecher Peter Frymuth ist vom Format weiterhin überzeugt.

Peter Frymuth stellt die positiven Aspekte des Wintercups heraus.
Peter Frymuth stellt die positiven Aspekte des Wintercups heraus.

Peter Frymuth stellt die positiven Aspekte des Wintercups heraus.

Peter Frymuth stellt die positiven Aspekte des Wintercups heraus.

Düsseldorf. Nach 23000 Zuschauern bei der Premiere und rund 17000 im vergangenen Jahr kamen nur gut 15000 Fans diesmal zum Fußball-Wintercup in die Arena. Fortuna-Vorstand Peter Frymuth erklärt, wie der Verein damit umgeht.

WZ: Herr Frymuth, wieder waren es 2000 Zuschauer weniger als im Vorjahr. Hat das Turnier eine Zukunft?

Peter Frymuth: Ich hätte mir ein paar mehr Zuschauer gewünscht, ganz klar. Vielleicht wären es 4000 mehr gewesen, wenn der Wintercup nicht im Fernsehen übertragen worden wäre. Aber demgegenüber stehen vier Stunden Fernsehzeit, um sich und die Stadt zu präsentieren. Ich bin weiterhin von der Grundidee dieses Vorbereitungsturniers überzeugt.

Rechnet sich die Veranstaltung denn so für den Verein?

Frymuth: In der Gesamtheit hat der Wintercup eine positive Wertigkeit für die Fortuna. Wenn 25 000 Zuschauer gekommen wären, wäre es natürlich besser für den Etat gewesen.

Bis auf das erste Halbfinale waren die sportlichen Darbietungen eher bescheiden.

Frymuth: So kann man es sehen, wenn man das Glas als halb leer betrachtet. Ich sehe es als halb voll an. Wir hatten den DFB-Pokal am nächsten Wochenende als Konkurrenz. Die Teilnehmer wollten wenige Tage vorher kein Testspiel mehr absolvieren. Das ist eine Entscheidung der jeweiligen Trainer. Im nächsten Jahr startet die Bundesliga wegen der WM früher, deshalb findet der Wintercup schon am 9. Januar statt. Für die Fortuna ziehe ich insgesamt ein positives Fazit.

Obwohl ausgerechnet der Erzrivale 1. FC Köln gewonnen hat?

Frymuth: Naja, man muss auch jönne könne. Wenn es ernst wird, gewinnen wir wieder.

Wie hat Ihnen denn der jetzige Zustand der Fortuna gefallen?

Frymuth: Sehr gut, die Mannschaft hat die Voraussetzungen gezeigt, die sie hat. Sie kann gegen höherklassige Mannschaften mithalten. Wichtig wird für die kommenden Pflichtspiele nicht sein, wie sie spielt, sondern dass die Spieler die Ärmel hochkrempeln und alles für das große Ziel geben.

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