Norbert Meier rechnet mit einem starken Aufsteiger und hofft auf einen Sieg seiner Fortuna.

Nur mit Kampfkraft wird die Fortuna in Aue bestehen können. Sascha Rösler und Patrick Zoundi (rechts) zeigen gegen die Duisburger wie es geht.
Nur mit Kampfkraft wird die Fortuna in Aue bestehen können. Sascha Rösler und Patrick Zoundi (rechts) zeigen gegen die Duisburger wie es geht.

Nur mit Kampfkraft wird die Fortuna in Aue bestehen können. Sascha Rösler und Patrick Zoundi (rechts) zeigen gegen die Duisburger wie es geht.

Wolff

Nur mit Kampfkraft wird die Fortuna in Aue bestehen können. Sascha Rösler und Patrick Zoundi (rechts) zeigen gegen die Duisburger wie es geht.

Düsseldorf. Thomas Bröker hatte sofort nach dem Derbysieg gegen den MSV ein gutes Gefühl: "Mit dem Erfolg im Rücken werden wir es Aue sehr schwer machen."

Das sollte auch so sein, denn die Sachsen bewegen sich derzeit auf einer Woge des Triumphs. So ist das Spiel der 2. Fußball-Bundesliga beim FC Erzgebirge Aue (18 Uhr) für die Fortuna wie eine Reise in die eigene Vergangenheit. Denn Aue ist Aufsteiger und fast noch erfolgreicher als die Fortuna zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Saison.

Auch der derzeitige Tabellenzeite lebt wie die Fortuna vom großen Mannschaftsgeist und der Begeisterung. Und die Fans stehen ebenso hinter ihren Idolen wie es auch in Düsseldorf der Fall ist.

"Ich habe ein paar Mal in Aue gespielt, und es war nie einfach", sagt Sascha Rösler. Fortunas neuer Offensivspieler weiß, dass man sich auf der eigenen Miniserie - drei Siege in den letzten vier Spielen - nicht ausruhen darf.

"Mit einer Einstellung, wie wir sie beim 1:0 gegen Duisburg am Montag gezeigt haben, sind wir sicherlich nicht chancenlos." Jens Langeneke warnt aber vor übertriebenen Hoffnungen: "Es ist nicht realistisch, davon auszugehen, dass wir im Vorübergehen drei Punkte holen", sagt Fortunas Abwehrchef. "Aber es wäre schon ein riesiger Erfolg, wenn wir vom Spiel beim Überraschungsteam der Liga etwas mitbringen."

Dem Gegner soll das eigene Spiel aufgezwungen werden

Tor: Melka; Abwehr: Schwertfeger, Lukimya, Langeneke, van den Bergh; Mittelfeld: Fink, Zoundi, Lambertz, Beister; Angriff: Rösler, Bröker

Trainer Norbert Meier sieht nicht nur die Parallelen zwischen Aue und seiner Mannschaft im vergangenen Jahr, sondern auch die Chance, mit einem oder mehreren Auswärtspunkten die Euphorie in Aue etwas zu dämpfen.

"Wir mussten in der vergangenen Saison immer erst unser Spiel durchsetzen", erklärt Meier. "Deshalb werden wir verhindern, dass der Gegner uns mit seinem Spiel beherrscht oder sogar totläuft. Wir werden dagegenhalten, wie wir es gegen Duisburg getan haben."

So könnte Fortuna überall bestehen, aber oft genug vermochte es die Mannschaft auswärts nicht, an ihre Heimspiel-Leistungen anzuknüpfen. "Aue ist eine Belastungsprobe", sagt Meier und macht damit deutlich, dass kleinere Blessuren wie auch im Derby von den Spielern in Kauf genommen werden müssen.

"Auch unsere Heimserie ist irgendwann gerissen", fügt Meier hinzu, ohne zu erwähnen, dass dies der Fortuna erst im ersten Heimspiel (Hertha BSC/1:2) in der zweiten Saison in der 2. Bundesliga passiert ist.

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