Düsseldorf. Dass Panther-Spielmacher Fabian Schorn aus beruflichen Gründen zum Erstligisten Braunschweig Lions wechselt, sieht Trainer Martin Hanselmann ganz gelassen. "Insgesamt drei eigene Talente in den eigenen Reihen zu haben, ist etwas Beruhigendes." Der Weggang berge zwar Probleme, allerdings entwickle sich vor allem Robert Demers beim Football-Zweitligisten "zurzeit sehr stark". Demers spielt seit 2003 bei den Panthern, wechselte im vergangenem Jahr von der Jugend- in die Herrenmannschaft und ersetzte den verletzten Schorn in den letzten Spielen der Saison.

Somit bekommt neben Demers auch Robby Zantow nun die Chance zur Bewährung, so Hanselmanns Plan. Panther-Sprecher und -Vorstandsmitglied Marcel Friedrich nimmt eine deutliche Position ein: "Wir wehren uns gegen ein Wettrüsten mit anderen Vereinen. Wir verfolgen eine nachhaltige Strategie - Erstklassigkeit und Traditionsbewusstsein - und keine operative Hektik. Bei Schorn sehen wir keine Veranlassung, seinen Weggang durch einen US-Import zu ersetzen. Auch sahen wir nicht die Veranlassung, Schorn ein Gegenangebot zu unterbreiten". m.g.

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