Düsseldorf liegt abgeschlagen am Tabellenende – die Berlin Rebels sind der nächste Gegner.

Grund zum Jubeln wollen die Panther endlich gegen die Berlin Rebels haben.
Grund zum Jubeln wollen die Panther endlich gegen die Berlin Rebels haben.

Grund zum Jubeln wollen die Panther endlich gegen die Berlin Rebels haben.

Frederic Scheidemann

Grund zum Jubeln wollen die Panther endlich gegen die Berlin Rebels haben.

Düsseldorf. Freunde des American Footballs, die in den vergangenen Tagen an Entzugserscheinungen litten, kommen an diesem Wochenende in Benrath voll auf ihre Kosten. Denn im Stadion an der Karl-Homann-Straße schlüpfen die Panther zweimal in die Rolle des Gastgebers.

Beim Endspiel um die Deutsche-Jugendmeisterschaft dürfen die „Raubkatzen“ am Samstag (18 Uhr) allerdings nur Zuschauen. Der deutsche Rekord-Jugendmeister hatte sich zwar erfolgreich um die Ausrichtung des „Junior Bowls XXXII“ bemüht, doch die einst erfolgsverwöhnten „Rookies“ der Panther schafften es nicht, sich auch sportlich für das Finale zu qualifizieren. So bleibt den Verantwortlichen nur die Gelegenheit, den Saarland Hurricanes und den Cologne Crocodiles als Organisatoren einen würdigen Endspielrahmen zu gewährleisten.

Das Team von Trainer Madison ist punktlos Tabellenletzter

Wie im Jugendbereich hinken die Panther auch bei den Herren derzeit den einstigen Erfolgen hinterher. Nach der Hälfte der absolvierten Spiele ziert das Team von Clifford Madison ohne einen einzigen Punkt das Tabellenende der Bundesliga-Nordstaffel. Mit den Berlin Rebels stellt sich am Sonntag ein Gegner vor, der mit drei Siegen und vier Niederlagen eine verhältnismäßig ausgeglichen Bilanz vorweisen kann und sich ausgerechnet vor der Partie in Düsseldorf noch einmal prominent verstärkte.

Mit Matt Evensen zauberte Rebels-Coach Kim Kuci unter der Woche einen altbekannten Leistungsträger aus dem Hut. Der US-Amerikaner war in der vergangenen Saison nicht nur der stärkste Kicker der GFL und eifrigster Punktesammler der Rebels. Nicht zuletzt Dank Evensens Punt-Künsten stellten die Berliner auch die beste Abwehr der Liga.

Die Fortschritte beim Training sollen jetzt im Spiel greifen

Aus Sicht der Panther bleibt die Hoffnung, dass Clifford Madison das spielfreie letzte Wochenende dazu genutzt hat, weiter an den Automatismen seiner Mannschaft zu arbeiten. Diese ließ in den letzten Spielen zwar phasenweise Fortschritte erkennen. Insgesamt war die Leistung in Abwehr und Angriff aber immer noch nicht gut genug, um in der obersten Spielklasse zu bestehen. Dass die Cologne Falcons auf Rang sieben immer noch nur zwei Punkte vor den Panthern liegen, mag ein Hoffnungsschimmer sein. Allerdings meldeten auch die Falcons z einen Zugang. Neuer Headcoach der Domstädter ist der ehemalige Panther Martin Hanselmann.

1. New Yorker Lions 14:0 Punkte

2. Kiel Baltic Hurricanes 14:2

3. Dresden Monarchs 12:2

4. Berlin Rebels 6:8

5. Berlin Adler 4:8

6. Hamburg Blue Devils 4:10

7. Cologne Falcons 2:12

8. Düsseldorf Panther 0:14

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