Gegen Dresden reichen gute Ansätze nicht zum ersten Erfolg.

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Die Panther stemmen sich mit aller Macht der Niederlage entgegen, am Ende vergeblich, sie unterlagen mit 14:42.

Die Panther stemmen sich mit aller Macht der Niederlage entgegen, am Ende vergeblich, sie unterlagen mit 14:42.

Frederic Scheidemann

Die Panther stemmen sich mit aller Macht der Niederlage entgegen, am Ende vergeblich, sie unterlagen mit 14:42.

Düsseldorf. Trevar Deed stellte die Anwesenden im Benrather Stadions am Sonntagnachmittag vor Rätsel. Auf dem Platz konnte die Defensive der Panther machen was sie wollte, aber den überragenden Ballträger im Dress der Dresden Monarchs bekam sie nicht zu packen. Auf der Tribüne fragten sich die rund 800 Zuschauer mehrmals, wie es nun wohl um Deeds Gesundheit bestellt sei. Da ließ sich der US-Boy nach seinem ersten Touchdown von Physiotherapeuten wegen Kreislaufbeschwerden behandeln, um kurz darauf wieder auf dem Feld zu stehen. Und als Deed noch im Laufe der ersten Halbzeit wegen einer Knieverletzung vom Feld humpelte, dachten alle an das vorzeitige Ende des Spiels für den pfeilschnellen Muskelprotz. Doch das Stehaufmännchen zog nach kurzer Pause erneut den Helm über und war in der Endabrechnung mit vier Touchdowns die Sieggarantie der mit 14:42 (0:14, 7:7, 0:21, 7:0) erfolgreichen Gäste.

Nur Simmons und Köroglu gelingen Touchdowns für die Panther

Wie erwartet erwiesen sich die Monarchs als zu stark für die auch nach sieben Spielen immer noch sieglosen Panther. Doch in Phasen des Spiels konnten die „Raubkatzen“ andeuten, dass sie in den vergangenen Wochen einen Schritt nach vorne gemacht haben. Im zweiten Viertel funktionierte auch das Passspiel von Quarterback Robert Demers in Ansätzen. Schade nur, dass ein Versuch des Nationalspielers kurz vor der Dresdner Endzone noch abgefangen werden konnte.

Als Panther-Neuzugang Rayon Simmons kurz darauf das Ei über acht Yards zum 7:14 in die Monarchs-Endzone trug, keimte kurzzeitig Hoffnung auf. Doch gegen die Läufe von Trevar Deed war auch am Sonntag wieder kein Kraut gewachsen. Mit drei Sprints über insgesamt 121-Yards sorgte der Ausnahmekönner quasi im Alleingang für eine beruhigende 7:35-Führung der Gäste. Zum Zungeschnalzen war auch der letzte Touchdown der Monarchs, den Quarterback Eric Seidel mit einem 55-Yard-Pass einleitete. Weil die Partie nun entschieden war, gab Panther-Headcoach Clifford Madison in der Schlussphase auch Manuel Engelmann noch wertvolle Einsatzzeit. Der Nachwuchsspielmacher rechtfertigte das Vertrauen mit einigen mutigen Läufen, die wichtigen Raumgewinn einbrachten. So hatten die „Raubkatzen“ am Ende noch einmal Grund zum Jubeln. Muco Köroglu erzielte den zweiten Ehrentouchdown für die weitestgehend chancenlosen Panther.

8-Yard-Lauf Rayon Simmons (Punt Sascha Jungblut)

6-Yard-Lauf Muco Köroglu (Punt Sascha Jungblut)

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