Das 56:15 gegen die Langenfeld Longhorns ist der zehnte Sieg in Folge. In zwei Wochen steigt das Topspiel gegen die Potsdam Royals.

Der Mann des Tages: Panther Octavias McKoy (l.) war von der Langenfelder Defensive am Sonntag nicht in den Griff zu bekommen.
Der Mann des Tages: Panther Octavias McKoy (l.) war von der Langenfelder Defensive am Sonntag nicht in den Griff zu bekommen.

Der Mann des Tages: Panther Octavias McKoy (l.) war von der Langenfelder Defensive am Sonntag nicht in den Griff zu bekommen.

Birgit Häfner

Der Mann des Tages: Panther Octavias McKoy (l.) war von der Langenfelder Defensive am Sonntag nicht in den Griff zu bekommen.

Düsseldorf. Mit 47:6 hatten die Düsseldorf Panther das erste Derby dieser Saison in der German Football League 2 gegen Langenfeld gewonnen. Für das zweite Aufeinandertreffen hatten sich die Longhorns viel vorgenommen, war es für den Aufsteiger doch wieder einmal das Heimspiel des Jahres. Doch angesichts zahlreicher Ausfälle in Offense und Defense der Männer in Lila war die Frage nach dem Sieger am Sonntag bereits wieder zur Halbzeitpause beantwortet: 28:0 stand es nach den Vierteln eins und zwei für die Panther, am Ende hieß es 56:15 (14:0, 14:0, 21:15, 7:0) für den Favoriten, der nach seinem zehnten Sieg in Folge weiterhin alle Chancen auf den direkten Wiederaufstieg wahrt.

Zwei Wochen vor dem entscheidenden Ligaspiel gegen die Potsdam Royals konnten sich die Raubkatzen im Jahnstadion wieder einmal vor allem auf ihr Laufspiel verlassen. Runningback Octavias McKoy erzielte die ersten beiden Touchdowns, im zweiten Abschnitt erhöhten Tyrone Alexander und Sergej Kendus. Damit war die Partie entschieden.

„Wir wussten, dass Langenfeld geschwächt ist. Ihnen fehlten auf wichtigen Positionen einige Starter. Und unsere Mannschaft ist so gut, dass wir so ein Team schlagen müssen“, sagte ein zufriedener Panther-Cheftrainer Deejay Anderson. „Das Spiel lief dennoch viel besser als erwartet. Die Mannschaft hat den Gameplan gut umgesetzt. Dass wir so viele Big Plays bekommen, damit kann keiner rechnen. Und die frühen Touchdowns haben natürlich die Nerven beruhigt, haben uns in die Karten gespielt.“

Vor dem Spiel gegen Potsdam wird mehr trainiert als üblich

Aufgrund des deutlichen Vorsprungs konnten Anderson und sein Trainerstab im Verlauf der zweiten Hälfte einige ihrer Starter schonen und den Reservisten Spielzeit geben – auch im Hinblick auf das Topspiel gegen die Royals, die nach einem 68:8-Erfolg in Essen weiterhin ohne Verlustpunkt sind. „Wir werden die Zeit nutzen, um uns optimal vorzubereiten und einige Extra-Einheiten absolvieren. Fehler werden von den Potsdamern schnell bestraft. Darauf müssen wir aufpassen.“

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer