Nach der Mitgliederversammlung stellen jetzt prominente Helfer die Weichen.

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Für die Panther soll es bald wieder besser laufen.

Für die Panther soll es bald wieder besser laufen.

Für die Panther soll es bald wieder besser laufen.

Düsseldorf. Bei der Mitgliederversammlung der Düsseldorf Panther schlug der Football-Klub eine neue Richtung ein: "Wir arbeiten daran, erstklassige und traditionsbewusste Amateure zu werden. Die Panther haben lang genug die zweite Geige gespielt", sagte Marcel Friedrich, bisher Marketingleiter und Pressesprecher, der neu in den Vorstand gewählt wurde.

Das klingt nach ambitionierten Zielen für den Footballklub, und Friedrich kann dabei auf neue Unterstützung aus Politik und Wirtschaft bauen: Bürgermeister Friedrich G. Conzen, Alfred Scheufen und Wolfgang Heinze sind die frisch gewählten Verwaltungsratsmitglieder der Panther. In ihrem Partner-Hotel in Düsseldorf-Benrath präsentierte der neue geschäftsführende Vorstand mit Frank Joachim, Ludwig E. Horsch und Friedrich das neue Projekt: "Erstklassigkeit und Traditionsbewusstsein".

Dabei wird "eine kultige Persönlichkeit der Düsseldorfer Footballszene", sagte Friedrich, eine besondere Rolle spielen: "Mit Wolfgang Heinze vom gleichnamigen Wäschedienst haben wir jetzt einen Mann im Team, der seit fast zwei Jahrzehnten dem Düsseldorfer Sport und besonders dem Football leidenschaftlich verbunden ist."

Wolfgang Heinze, der durch die Unterstützung des damaligen Football-Europaligisten Rhein Fire bekannt wurde, macht gar keinen Hehl daraus, was das bedeutet: "Um Fans und Sponsoren zu begeistern und neue zu gewinnen, muss in den nächsten Jahren eine Menge auf den Weg gebracht werden."

Das Ziel des Klubs sei dabei ganz klar: der Aufstieg in die erste Bundesliga. Für Heinze ist das gar keine Frage: "Wir schaffen das. Schließlich ist alles da, was man braucht: das Potenzial, die Begeisterungsfähigkeit, die Strukturen, die Talente, die Fans."

Die Panther gaben die Lizenz für die 1. Damenbundesliga an den American Football Verband Deutschland (AFVD) zurück. "Interne Abteilungsprobleme" sorgten für die Auflösung des Frauen-Teams.

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