Dem 3:2 in der Tischtennis-Champions-League bei Bogoria in Polen folgt eine 2:3-Pleite im Bundesliga-Heimspiel gegen Grünwettersbach.

Dem 3:2 in der Tischtennis-Champions-League bei Bogoria in Polen folgt eine 2:3-Pleite im Bundesliga-Heimspiel gegen Grünwettersbach.
Patrick Franziska gewann drei seiner vier Einzel gegen Bogoria und Grünwettersbach. Archiv

Patrick Franziska gewann drei seiner vier Einzel gegen Bogoria und Grünwettersbach. Archiv

Moritz Müller

Patrick Franziska gewann drei seiner vier Einzel gegen Bogoria und Grünwettersbach. Archiv

Düsseldorf. Es ist bislang nicht die Saison von Borussia Düsseldorf. Verletzungen, Formschwankungen, Gegner die über sich hinauswachsen. Nach dem wichtigen Auswärtserfolg in der Tischtennis-Champions-League am Freitagabend kehrte am Sonntag prompt wieder Ernüchterung ein. Im Bundesliga-Heimspiel gegen den ASV Grünwettersbach hieß es nach einem verkorksten Nachmittag 2:3. Es war die fünfte Niederlage im neunten Ligaspiel in dieser Saison.

Dabei begann der Doppelspieltag am Wochenende positiv. Mit 3:2 setzte sich der Rekordmeister im vierten Gruppenspiel der Königsklasse bei Bogoria durch. Nach der Auftaktniederlage von Panagiotis Gionis gegen Daniel Gorak erwischte auch Patrick Franziska in seinem ersten Einzel gegen Jakub Kosowski keinen guten Start. Doch nach verlorenem ersten Satz gewann der 23-Jährige die drei folgenden Sätze. Als Kamal Achanta gegen Pawel Fertikowski verloren hatte, sprach beim Zwischenstand von 1:2 viel für die zweite Niederlage im vierten Gruppenspiel. Doch Franziska und Gionis drehten die Begegnung zugunsten der Mannschaft von Trainer Danny Heister, die damit ihren zweiten Platz in der Gruppe festigen konnte.

„Patrick hat zwar im Spiel noch einige Schwankungen. Aber er war vom Kopf sehr gut und hat in den entscheidenden Momenten genau die richtigen Entscheidungen getroffen und die richtigen Bälle gespielt“, sagte der Niederländer nach dem Spiel in Polen über den Jüngsten im Team, der gegen Gorak das 2:2 besorgte und sich dabei auch nicht von muskulären Problemen im Oberarm beeindrucken ließ. „Der Sieg verschafft uns Luft und eine gute Ausgangsposition für die kommenden beiden Spiele“, sagte Manager Andreas Preuß. „Das war sehr, sehr wichtig. Toll, wie die Jungs wieder gekämpft haben.“ Keine 48 Stunden später sollte die Tischtennis-Welt aber schon wieder anders aussehen.

Achanta unterliegt Walker im entscheidenden Einzel

Gegen den Tabellenletzten ASV Grünwettersbach glich Kamal Achanta mit die überraschende Führung der Badener aus, nachdem Franziska in fünf Sätzen gegen den Engländer Samuel Walker verloren hatte. Doch als Gionis gegen Alvaro Robles unterlag, sahen sich die Düsseldorfer erneut einem 1:2 gegenüber. Franziska bezwang Jan Zibrat, doch Achanta musste sich im entscheidenden Einzel dem überraschend starken Walker geschlagen geben. „Wir waren einfach schlecht“, analysierte Manager Preuß kurz und knapp die Partie. Das sah auch Heister so: „Das war kein gutes Spiel. Der Druck wird nun in den nächsten Wochen immer größer.“ Und die Play-off-Teilnahme scheint diese Saison tatsächlich ernsthaft in Gefahr zu geraten.

2:3 Daniel Gorak – Panagiotis Gionis 3:2 (11:6, 12:10, 9:11, 14:16, 11:7) Jakub Kosowski – Patrick Franziska 1:3 (12:10, 9:11, 9:11, 11:13) Pawel Fertikowski – Kamal Achanta 3:1 (11:7, 11:8, 10:12, 11:9) Daniel Gorak – Patrick Franziska 1:3 (12:10, 8:11, 5:11, 2:11) Jakub Kosowski – Panagiotis Gionis 1:3 (11:6, 8:11, 6:11, 6:11)

2:3 Patrick Franziska – Samuel Walker 2:3 (10:12, 11:8, 11:7, 5:11, 6:11) Kamal Achanta – Jan Zibrat 3:0 (11:7, 11:9, 11:5) Panagiotis Gionis – Alvaro Robles 1:3 (4:10, 7:11, 11:3, 8:11) Patrick Franziska – Jan Zibrat 3:1 (13:11, 11:5, 4:11, 11:6) Kamal Achanta – Samuel Walker 1:3 (4:11, 11:5, 8:11, 6:11)

In der Bundesliga-Tabelle steht die Borussia nach dem Ende der Hinrunde nur auf dem fünften Tabellenplatz. Mit 8:10-Punkten rangieren fehlen zwei Zähler auf den vierten und letzten Play-off-Platz.

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