Ohne zahlreiche Stammspieler verlieren die Düsseldorfer bei den Dresden Monarchs deutlich mit 14:61.

David Cusano, der Defensive Back der Dresden Monarchs (links), hat sich Düsseldorfs Running Back Christian Poschmann geschnappt.
David Cusano, der Defensive Back der Dresden Monarchs (links), hat sich Düsseldorfs Running Back Christian Poschmann geschnappt.

David Cusano, der Defensive Back der Dresden Monarchs (links), hat sich Düsseldorfs Running Back Christian Poschmann geschnappt.

imago

David Cusano, der Defensive Back der Dresden Monarchs (links), hat sich Düsseldorfs Running Back Christian Poschmann geschnappt.

Düsseldorf. Gegen einen offensiv extrem starken Gegner wie die Dresden Monarchs hätte für die Düsseldorf Panther schon alles perfekt laufen müssen, um bei einem der Mitfavoriten in der German Football League (GFL) eine Überraschung landen zu können. Am Ende eines frustrierenden Nachmittags stand eine deutliche 14:61-Niederlage – die fünfte im fünften Spiel der Saison. „Die Jungs haben alles gegeben. Aber mehr war in dieser Besetzung einfach nicht drin“, fasste Cheftrainer Marc Ellgering die 48 Spielminuten von Dresden zusammen.

Aufgrund von Verletzungen und krankheitsbedingten Ausfällen standen Ellgering und seinem Trainerstab lediglich 30 Spieler zur Verfügung. So musste sogar Manuel Engelmann, normalerweise Quarterback der Raubkatzen, als Outside Linebacker in der Verteidigung aushelfen. „So wie ihn mussten wir fast ein Dutzend Jungs auf Positionen einsetzen, die sie vorher noch nie gespielt oder trainiert haben“, erklärte Ellgering. Noch dramatischer als bei den Linebackern war die Anzahl der Ausfälle jedoch im Defensive Backfield, der letzten Linie der Verteidigung. „Da hatten wir nur einen etatmäßigen Spieler“, sagte der Head Coach. Das war der frisch verpflichtete US-Amerikaner Michael Wallace, der bei seinem ersten Einsatz in Deutschland ständig gelernte Angreifer neben sich hatte - ein Umstand, den die Dresdner immer wieder gnadenlos ausnutzten.

Gates und Rebai erzielen die Düsseldorfer Touchdowns

Von Beginn an hatten die Gastgeber in ihren Angriffsserien nur wenig Mühe, um das Feld zu überbrücken und zu Punkten zu kommen. Die Monarchs, gespickt mit US-Amerikanern sowie Nationalspielern aus Australien, Ungarn und Schweden, benötigten einige Male nur vier oder fünf Spielzüge, um die Endzone der tapfer kämpfenden aber klar unterlegenen Düsseldorfer zu finden. Nach gerade einmal drei Minuten im zweiten Viertel stand es 35:6 für das Team von Cheftrainer John Leijten, und ein Zweifel am Erfolg der Sachsen bestand nicht mehr.

Bei den Panthern, für die Runningback Jeremiaha Gates und Wide Receiver Aziz Rebai die Punkte erzielten, fielen im Laufe der Begegnung in Pass-Empfänger Feli Manoka und Verteidiger Dennis Forst zwei weitere Spieler aus. Manoka verletzte sich an der Schulter, Forst am Knie. „Alle haben alles für die Mannschaft gegeben, das zeigt den tollen Spirit im Team“, fand Ellgering trotz der hohen Niederlage lobende Worte für seine Schützlinge.

Am kommenden Wochenende dürfen sich die Panther erholen, denn das nächste Spiel steht erst am 2. Juli an, wenn es zu den Braunschweig Lions geht. Einfacher wird die Aufgabe gegen den Topfavoriten der Nord-Staffel sicherlich nicht, aber dann dürften zumindest einige der Verletzten wieder zur Verfügung stehen und den Trainern deutlich mehr Möglichkeiten in der Aufstellung verschaffen. Die Rückspiele gegen Hildesheim und die Berlin Adler in der zweiten Juli-Hälfte dürften für die Panther die entscheidenden werden, wenn es darum geht, der Abstiegs-Relegation entgehen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer