Das Trainerteam aus den eigenen Reihen steht gegen RW Köln II vor schwerem Auftakt.

Benjamin Wolfertz ist einer der beiden Spielertrainer des DSC.
Benjamin Wolfertz ist einer der beiden Spielertrainer des DSC.

Benjamin Wolfertz ist einer der beiden Spielertrainer des DSC.

n.n.

Benjamin Wolfertz ist einer der beiden Spielertrainer des DSC.

Düsseldorf. Als souveräner Rückkehrer in die Feldhockey-Regionalliga West starten die Hockeyherren des Düsseldorfer SC am Sonntag (16 Uhr) an der heimischen Diepenstraße gegen RW Köln II in die neue Saison. Allerdings stehen die Gerresheimer – neben dem als Saisonziel ausgegebenen Klassenerhalt – vor der ganz besonderen Herausforderung in Deutschlands dritthöchster Spielklasse ohne hauptamtlichen Trainer bestehen zu müssen. Frank Willems, der den DSC zurück in die Regionalliga geführt hatte, legte planmäßig nach dem Aufstieg sein Amt wieder nieder. Willems Engagement war von Beginn an nur als Interimslösung geplant, und er leistete „seinem DSC“, mit dem er 2007 in die erste Hallenbundesliga aufgestiegen war, in Krisenzeiten damit einen Freundschaftsdienst.

In der Sommerpause bemühte sich die Vereinsführung um einen Nachfolger, entschied sich aber letztendlich gegen eine Verpflichtung, da die finanziellen Forderungen vieler Trainer angesichts des Trainermangels in Westdeutschland exorbitant sind. Damit setzt der DSC national ein Zeichen und will auf eine funktionierende vereinsinterne Struktur zurückgreifen.

Bis zur Hallenrunde soll noch ein externer Chefcoach geholt werden

Die erfahrenen Akteure Florian Spelz und Benjamin Wolfertz werden nun als Spielertrainer das Training leiten. Zudem konnte der ehemalige DSC-Schlussmann Peter End als Defensiv- und Torwarttrainer hinzugewonnen werden. Auch dies will man noch nicht als endgültige Lösung betrachten, sondern zur Hallensaison sollen die Düsseldorfer unter der Führung eines neuen Chefcoachs starten.

Personell konnte sich der DSC für die anstehende Feldsaison gut verstärken und damit die Abgänge von Binias, Stümpel und Meisen mehr als kompensieren. Wichtigster Neuzugang ist Mathis Steindor, der von Schwarz-Weiß Neuss kommt und als Spielmacher den DSC in der Vorbereitung entscheidend nach vorne brachte. Außerdem verstärken die Stürmer Paul Meisen (eigene Jugend) und Markus Neumann (DSD) die Offensive um die Torjäger Wolfertz und Pohl. Auch der DSC-Jugendliche Tim Mackel und Torwart Timo Bendig aus Dortmund werden in die erste Herrenmannschaft eingebaut, nun in einem harten Auftaktspiel gegen RW Köln II unter Beweis stellen. „Wenn wir unser Leistungsoptimum erreichen, dann ist ein Sieg möglich“, glaubt Spelz, der sich also mit seiner Mannschaft von Beginn an viel vorgenommen hat.

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