Die Stimmung ist nach dem 39:14-Sieg hervorragend. Das Selbstvertrauen ist da.

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Es ist das nächste ungewohntes Gefühl für die Düsseldorf Panther: Sie fahren mit Rückenwind zum nächsten Gegner. Selbstvertrauen hatten die Zweitliga-Footballer in der Vergangenheit sicherlich auch, aber der erste Sieg nach zwei Jahren sollte dieses vor dem Auswärtsspiel bei den Paderborn Dolphins (Sonntag, 15 Uhr) noch einmal gesteigert haben. Anders als die Panther haben die Ostwestfalen erst eine Begegnung hinter sich. Zum Auftakt verloren die Dolphins mit 27:57 bei Aufsteiger Langenfeld Longhorns und trennten sich daraufhin gleich von ihrem Trainer Carsten Weber.

Personelle Veränderungen hatten auch die Panther abseits des Spielfeldes vorgenommen. Mike Sholars, als Offensive Coordinator hauptverantwortlich für das Angriffsspiel der Raubkatzen, stand gegen Rostock zuletzt schon nicht mehr an der Seitenlinie. Die Verantwortlichen des Traditionsvereins sahen nicht den erhofften Effekt durch Sholars Arbeit. Im ersten Spiel nach der Trennung gab es dann sogleich den ersten Sieg für die Düsseldorfer, die aber genau wissen, was bei den Dolphins am Sonntag auf sie zukommt.

Cheftrainer Deejay Anderson kann fast aus dem Vollen schöpfen

„Paderborn befindet sich in der gleichen Lage wie wir nach unsere Auftaktniederlage in Potsdam. Sie werden alles versuchen, um nicht früh den Anschluss zu verlieren“, sagt Cheftrainer Deejay Anderson, der nicht ganz überraschend festgestellt hat, dass die Stimmung in seinem Team nach dem 39:14 über die Rostock Griffins so gut wie lange nicht mehr ist: „Ein Pflichtspiel zu gewinnen brachte wieder Zuversicht ins Team zurück.“

Anders als am Spielfeldrand mussten die Panther bisher wenig umstellen, da keine größeren Verletzungen aufgetreten sind – auch das sah 2016 ganz anders aus, als teilweise fast eine halbe Mannschaft ausfiel. „Wir haben zwar ein paar Spieler beim Training gehabt, die nicht mittrainieren konnten, aber ich bin zuversichtlich, dass wir mit dem vollen Kader antreten können“, sagt Anderson optimistisch.

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