Die Herren des DHC können sich im Erfolgsfall im Abstiegskampf etwas Luft verschaffen.

Technisch eine Augenweide: DHC-Routinier Dominic Giskes in Aktion. Archiv
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Christof Wolff

Technisch eine Augenweide: DHC-Routinier Dominic Giskes in Aktion. Archiv

Düsseldorf. Es ist das Wochenende der Entscheidung für die Hockeyspieler des DHC. Der Bundesligist muss immer noch um den Ligaverbleib in der Halle bangen. Der Vorsprung auf Schlusslicht Gladbach beträgt vier Spiele vor dem Saisonende gerade einmal drei Punkte. Und an diesem Wochenende wird es in jedem Fall mächtig Bewegung im Tabellenkeller geben. Denn für den DHC stehen nach der Winterpause direkt zwei entscheidende Duelle auf dem Programm. Am Samstag geht es zum Auswärtsspiel bei Schwarz-Weiß Neuss. Die Neusser liegen mit sieben Zählern noch in Reichweite der Abstiegsränge. „Wir wollen mit einem Erfolgserlebnis in Neuss schon alles klar im Abstiegskampf machen“, sagte DHC-Coach Akim Bouchouchi, dessen Team im Heimspiel gegen Neuss eine Niederlage in letzter Sekunde hinnehmen musste.

Spätestens am Sonntag wird sich im Heimspiel gegen Gladbach zeigen, ob der DHC tatsächlich bis zum Saisonende um den Ligaverbleib zittern muss. Das Hinspiel in Gladbach konnten die Oberkasseler relativ souverän für sich entscheiden. „Wir wollen an diesem Wochenende beide Spiele gewinnen“, sagte Akim Bouchouchi, der keine Ausreden gelten lassen möchte. Die jüngsten Testspiele machen dem Trainer des DHC Mut. Seine Mannschaft lieferte bei Siegen gegen Ligarivale Krefeld und Titelkandidat Mannheim sehr gute Leistungen ab. Der DHC unterlag einzig gegen RW Köln. „Wir haben da noch einmal einen Schritt gemacht und werden immer stabiler“, erklärte Bouchouchi.

Für die Damen des DHC ist ein Sieg gegen Essen wohl nur Formsache

Auch für die Hockeyspielerinnen des Düsseldorfer HC könnte es ein Wochenende der Entscheidung werden. Der Tabellenführer in der Hallen-Bundesliga ist nur noch einen Sieg vom Erreichen des Play-off-Viertelfinales entfernt. Ein Sieg im Heimspiel am Sonntag in der Halle am Seestern gegen das noch punktlose Schlusslicht ETuF Essen ist Pflicht für die Mannschaft von Trainer Nico Sussenburger.

„Wir wollen das Viertelfinale auch rechnerisch jetzt schnell klar machen“, erklärte Sussenburger. Von seinem Team erwartet er noch eine Steigerung mit Blick auf das Viertelfinale: „Es sind nur noch drei Wochen bis dahin und wir müssen uns in Sachen Passspiel, Effektivität, sowie Ecken noch erheblich steigern, wenn unsere Saison erst bei der Endrunde in Berlin enden soll.“

Das Team aus Essen dürfte die bisher ungeschlagenen DHC-Damen wohl kaum ernsthaft fordern können. Ganz anders als die deutsche Nationalmannschaft, die am Montag in einem Testspiel der Gegner des DHC sein wird. Dort kann Sussenburgers Team einmal mehr unter Beweis stellen, dass es derzeit zu den besten in Deutschland zu zählen ist.

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