Beim 3:0 gegen Spanien wird die Nummer eins der Borussia noch geschont.

Wieder gemeinsam im Einsatz: Dimitrij Ovtcharov (l.) und Timo Boll.
Wieder gemeinsam im Einsatz: Dimitrij Ovtcharov (l.) und Timo Boll.

Wieder gemeinsam im Einsatz: Dimitrij Ovtcharov (l.) und Timo Boll.

dpa

Wieder gemeinsam im Einsatz: Dimitrij Ovtcharov (l.) und Timo Boll.

Auf europäischer Ebene war die deutsche Tischtennis-Nationalmannschaft lange Zeit die unangefochtene Nummer eins. Sechs Mal in Folge gewann die Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes die EM. 2014 hieß der Sieger Portugal, ein Jahr später setzte sich Österreich durch. 2016 fand – wie im olympischen Jahr üblich – keine Team-EM statt.

Bei der Europameisterschaft 2017 soll es am Ende nun endlich wieder die Goldmedaille geben. Zum Auftakt der Gruppenphase in Luxemburg setzte sich Deutschland gestern souverän mit 3:0 gegen Spanien durch. Für die Einzelsiege zeichneten Ruwen Filus sowie die ehemaligen Borussen Dimitrij Ovtcharov und Patrick Franziska verantwortlich. Timo Boll, Spitzenspieler vom Rekordmeister aus Düsseldorf, reiste erst am Dienstag an und wurde daher im ersten Spiel geschont. „Wenn wir alle unsere Form abrufen, dann bin ich mir sicher, dass wir den Titel wieder zurück holen werden“, sagte Boll im Vorfeld. Bereits heute bestreitet das deutsche Team gegen Spanien (10 Uhr) und Kroatien (19 Uhr) seine beiden übrigen Gruppenspiele. Die ersten Beiden jeder Gruppe stehen im Viertelfinale.

Neben dem Weltranglisten-Sechsten sind auch die übrigen drei Borussia-Profis für ihr Land im Einsatz. Ein direktes Aufeinandertreffen wäre allerdings erst ab der K.o.-Runde möglich. Stefan Fegerl unterlag mit der Auswahl Österreichs der Slowakei trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung am Ende mit 2:3 und verlor sein Einzel. Besser lief es für seine schwedischen Mannschaftskollegen aus Düsseldorf. Anton Källberg und Kristian Karlsson trugen mit zwei Einzelerfolgen zum klaren 3:0-Erfolg der schwedischen Mannschaft über Russland bei.

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