Doch dann wird im Viertelfinale des Niederrheinpokals der Klassenunterschied deutlich – 0:2.

Im Viertelfinale um den Fußball-Niederrheinpokal war für den SC West am Sonntag Endstation.
Im Viertelfinale um den Fußball-Niederrheinpokal war für den SC West am Sonntag Endstation.

Im Viertelfinale um den Fußball-Niederrheinpokal war für den SC West am Sonntag Endstation.

Sebastian Siebenbach, der Keeper des SC West hatte am Sonntag reichlich zu tun.

OTTO KRSCHAK, Bild 1 von 2

Im Viertelfinale um den Fußball-Niederrheinpokal war für den SC West am Sonntag Endstation.

Düsseldorf. Sie wollten dem Wuppertaler SV auch im dritten Pflichtspiel in Folge ein Bein stellen und nebenbei ein Stück Vereinsgeschichte schreiben. Doch das ambitionierte Unterfangen misslang. Im Viertelfinale um den Fußball-Niederrheinpokal war für den SC Düsseldorf West am Sonntag Endstation. Nach der knappen 0:2 (0:0)-Niederlage vor nur 512 Zuschauern im Paul-Janes-Stadion ist auch der Traum von der Teilnahme an der ersten Hauptrunde um den DFB-Pokal ausgeträumt.

Mit ihren beiden Erfolgen in der letzten Saison hatten sich die Oberkasseler den Respekt des favorisierten Gegners erarbeitet. Das wurde auch am Sonntag deutlich. Der klassenhöhere WSV war keineswegs drauf aus, von Beginn an Druck auszuüben, sondern vielmehr auch um eine gute Ordnung bedacht, um dem Außenseiter auf keinen Fall ins offene Messer zu laufen. Daraus ergab sich eine Partie, in der sich beide Kontrahenten zu Beginn über weite Strecken neutralisierten.

Nicht zufällig resultierte die die erste Großchance aus einem individuellen Fehler. SC Düsseldorf Wests Abwehrspieler Tim Kosmala verschätzte sich bei einer Flanke. So stand plötzlich Gaetano Manno mit dem Ball am Fuß frei vor Sebastian Siebenbach. Doch Wuppertals erfahrener Kapitän scheiterte am Schlussmann des SC Düsseldorf West (23.). Marcus John konnte an der Seitenlinie bis dahin zufrieden sein mit dem Auftritt seiner Elf im Spiel gegen den Ball. Bei eigenem Ballbesitz verschaffte sich der Oberligist aber mit zunehmender Dauer nur noch selten Entlastung, was sicher auch auf das Fehlen des verletzten Stürmers Simon Deuß zurückzuführen. Sein kongenialer Partner Shunya Hashimoto stand gegen Wuppertals körperlich robuste Innenverteidigung oft alleine auf weiter Flur.

Die Struktur des Spiel änderte sich nach gut einer Stunde, weil zunächst Fabian Stutz im Mittelfeld einem Ball nicht entgegen ging, SC Düsseldorf West anschließend den Ball nicht aus der Gefahrenzone geklärt bekam und plötzlich Gaetano Manno richtig stand und zur Führung abstaubte (62.). Nun waren die Gastgeber vor 512 Zuschauern selbst gefordert, das Spiel zu machen, damit aber in letzter Konsequenz überfordert. Für SC Düsseldorf Wests Trainer Marcus John endete der am Ende unglücklich verlaufene Pokalabend auf der Tribüne. Weil er einen schnell ausgeführten Einwurf des WSV aktiv unterband, indem er den an ihm vorbei fliegenden Ball stoppte, wurde er vom Unparteiischen aus dem Innenraum verwiesen (77.). Wiederum Manno machte in der Schlussminute noch das 0:2.

SC Düsseldorf West: Siebenbach - Forster, Kosmala, Kasela Mbona, Cetin - Zilgens - Stutz (77. Schreuers), Keseroglu (88. Zimmermann), Ewertz, Omote (84. Tekadiomona) - Hashimoto; Tore: 0:1 (62.) Manno, 0:2 (90.) Manno

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