Im Verfolgerduell gegen die Berliner Adler kommen die Düsseldorfer zu einem wichtigen 41:35-Sieg.

Panther-Quarterback Robert Demers behält trotz der heftigen Gegenwehr eines Berliners die Übersicht.
Panther-Quarterback Robert Demers behält trotz der heftigen Gegenwehr eines Berliners die Übersicht.

Panther-Quarterback Robert Demers behält trotz der heftigen Gegenwehr eines Berliners die Übersicht.

Lange

Panther-Quarterback Robert Demers behält trotz der heftigen Gegenwehr eines Berliners die Übersicht.

Düsseldorf. So schnell wendet sich das Blatt. In der vergangenen Woche noch war die Offensive der Panther gegen die Mönchengladbach Mavericks schlichtweg überfordert. Gestern setzte der Angriff des Football-Bundesligisten jedoch wieder die gewohnten Akzente.

Angetrieben von einem starken Spielmacher Robert Demers gewann das Team von Headcoach Martin Hanselmann das wichtige Verfolgerduell gegen die Berlin Adler trotz einiger Unkonzentriertheiten in der Abwehr mit 41:35 (14:14, 14:0, 0:7, 13:14) und benötigt nun aus den verbleibenden drei Vorrundenpartien nur noch einen Sieg, um ganz sicher als Tabellendritter in die Play-offs einzuziehen.

Die Panther erwischten vor 1270 Zuschauern im Stadion des VfL Benrath einen optimalen Start. Ballträger Marcel van Eck schleppte das Ei gleich im ersten Angriffszug zur Führung in die Berliner Endzone. Die Gäste konterten durch einen Lauf von Felgentreu und hatten auch auf die zweite Panther-Führung, für die Steve Coles mit einem spektakulären Lauf über 80 Yards gesorgt hatte, eine Antwort parat.

Touchdown kurz vor der Pause bringt die Vorentscheidung

Im zweiten Spielabschnitt hatte sich die Defensive der Raubkatzen dann besser auf ihren Gegner eingestellt. Zunächst trug Robert Demers das Ei selbst in die Endzone, dann behielt der Nationalspieler noch einmal Nerven und Übersicht. 12 Sekunden vor der Pause passte Demers das Spielgerät im vierten Versuch lang auf den in der Touchdownzone stehenden Niklas Römer. Es sollte die letztlich vorentscheidende Aktion eines unterhaltsamen Spiels sein.

Zwar verkürzten die Gäste von der Spree im dritten Viertel auf 21:28, doch entscheidend heran kamen die Adler nicht mehr. Erneut war es eine Koproduktion von Robert Demers und Niklas Römer, mit der das Hanselmann-Team im letzten Abschnitt den 14-Punkte-Abstand wieder herstellte.

Nach Berlins erneuter Antwort folgte der große Auftritt des „alten Mannes“. Bei seinem Touchdown zum 41:28 bewies der 41-jährige Estrus Crayton, dass Alter nicht vor Schnelligkeit schützt.

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