Vor zwei Jahren war die Zukunft des Düsseldorfer Eishockeys ungewiss. Jetzt steht die DEG an der Tabellenspitze.

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Birgit Häfner

Düsseldorf. Die Zeiten, in denen die Fans der Düsseldorfer EG darum bangten, ob ihr Team auch künftig Teil der Deutschen Eishockey Liga ist, sind gar nicht so lange her. Und doch scheinen sie derzeit eine Ewigkeit entfernt. Nach 32 Spielen der DEL-Hauptrunde steht der achtmalige Deutsche Meister auf Platz eins in der Tabelle. Dies war zuletzt im Dezember 2010 der Fall. Damals war die Metro noch Hauptsponsor und das „Produkt DEG“ wirkte nicht nur wegen der eisigen Spielfläche auf dem es präsentiert wurde, kalt und bisweilen gar lieblos. Das hat sich geändert.

Am Samstag empfängt die DEG die Straubing Tigers im Rather Dome (16.30 Uhr). Nach elf Siegen in den vergangenen zwölf Spielen möchte das Team von Trainer Christof Kreutzer seine beeindruckende Serie, die Ende November mit einem Auswärtserfolg bei den Kölner Haien begann, fortsetzen. „Als Tabellenführer ist es ein etwas anderes Gefühl in der Vorbereitung auf Straubing“, gesteht Kreutzer, der gemeinsam mit seinem Co-Trainer Tobias Abstreiter die DEG wieder zu einem Spitzenteam geformt hat, das begeisterndes Eishockey bietet.

Die Kombination aus jungen hungrigen Spielern und erfahrenen Profis ist keine Erfindung von Kreutzer. Doch der Trainer hat sich nach einem eher mittelmäßigen ersten Saisondrittel nicht beirren lassen, als viele in Düsseldorf ihr Team nach der Halbfinal-Teilnahme 2015 schon wieder ganz oben sehen wollten. Dort steht die DEG jetzt. Ein Grund zum Abheben ist dies indes nicht – nicht für Kreutzer und nicht für seine Mannschaft. „Das war wir jetzt geschafft haben, ist schwer zu bestätigen“, sagt der 48-Jährige. Zuzutrauen ist es dieser DEG jedoch allemal.

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