Tomlinson kritisiert seine Profis.

Auch Sasha Pokulok bekam in Köln am Ende keine Eiszeit mehr.
Auch Sasha Pokulok bekam in Köln am Ende keine Eiszeit mehr.

Auch Sasha Pokulok bekam in Köln am Ende keine Eiszeit mehr.

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Auch Sasha Pokulok bekam in Köln am Ende keine Eiszeit mehr.

Düsseldorf. Zum sechsten Mal in Folge konnte die Düsseldorfer EG bei den Kölner Haien punkten, aber eigentlich hätte mehr herausspringen müssen als nur ein Zähler. Zu harmlos präsentierte sich der KEC bis zur 50. Minute, doch erst verpasste es die DEG, einen klaren Vorsprung herauszuschießen und dann ging ihr die Puste aus.

„Da mir die Reihe mit Danner, Murphy und McCutcheon nicht gefallen hat, habe ich auf zwei Reihen umgestellt. Das mache ich nicht gerne, aber es musste sein, um zumindest einen Punkt zu retten“, sagte Trainer Jeff Tomlinson, der zudem in der Endphase auch auf Verteidiger Pokulok nach einigen Puckverlusten und Fehlpässen verzichtete.

„Dadurch standen die anderen natürlich länger auf dem Eis und am Ende waren wir dann physisch einfach kaputt“, sagte Tomlinson, der mit dem Punktgewinn daher auch zufrieden war.

Am Montag war nochmal Training, bevor sich die Wege der Spieler dann in der bis Sonntag andauernden Länderspielpause trennen werden. Wohin, das entscheidet allerdings Tomlinson. Kreutzer und Reimer fahren zur Nationalmannschaft, aber für die anderen steht am Dienstag noch eine Leistungsdiagnostik an. „Wer fit ist, darf in Urlaub. Wer nicht, muss nacharbeiten“, sagte Tomlinson.

Elf Spiele sind es noch bis zum Ende der Vorrunde und Tomlinson erwartet eine ganz heiße Endphase. Nach langem Zögern lässt sich der 40-Jährige sogar zum Rechnen überreden. „Sieben Siege brauchen wir wohl, um uns sicher für die Play-offs zu qualifizieren. Auf jeden Fall müssen wir irgendwie punkten.“ Die Zeit des Verschenkens von Zählern sollte in Köln zum letzten Mal passiert sein.

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