Nach zehn Niederlagen in Folge deklassiert das Team von Christian Brittig die Hannover Scorpions mit 5:1.

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Endlich wieder jubeln: Ashton Rome (r.) feiert seinen Treffer zum 3:1.

Endlich wieder jubeln: Ashton Rome (r.) feiert seinen Treffer zum 3:1.

Lange

Endlich wieder jubeln: Ashton Rome (r.) feiert seinen Treffer zum 3:1.

Düsseldorf. Engagiert, bissig, hungrig und endlich erfolgreich. Im ersten Spiel des Jahres kam die Düsseldorfer EG zum ersehnten Sieg. Nach zehn Niederlagen in Folge in der Deutschen Eishockey Liga setzte sich das Team von Trainer Christian Brittig mit 5:1 (0:1, 3:0, 2:0) gegen die Hannover Scorpions durch. Bereits morgen (16.30 Uhr) kann die DEG im Rather Dome nachlegen, wenn die Augsburger Panther zu Gast sind.

In 139 Sekunden geht die DEG durch drei Tore mit 3:1 in Führung

Gegen Hannover ebneten 139 Turbo-Sekunden den Weg zum neunten Saisonsieg. In dieser Zeit wurde aus einem 0:1 ein 3:1, und es waren drei Tore von höchster technischer Qualität. „Endlich hat es geklappt. Die Mannschaft hat sich die drei Punkte redlich verdient“, sagte Brittig.

Vor dem Spiel hatte der Trainer taktische Umstellungen vorgenommen, um frischen Wind im Team zu entfachen. Das zahlte sich aus, denn von Beginn an erarbeitete sich die DEG mit schnellem und druckvollem Spiel Torchancen. In der Abwehr wurden die Räume eng gemacht, um dann schnell nach vorne umschalten zu können.

Ashton Rome ist mit drei Treffern der Matchwinner

Doch den ersten Treffer erzielten die Scorpions aus dem Gewühl heraus vor Bobby Goepferts Tor. Doch dadurch ließ sich Düsseldorf nicht aus dem Konzept bringen. Das Tempo wurde im Mittelabschnitt noch einmal erhöht. Und dann kam die Zeit von Justin Bostrom, der nach einem Pass von Calle Ridderwall und einer Körpertäuschung ausglich. Erneut Bostrom nach einem Konter sowie Ashton Rome aus dem Gewühl heraus sorgten für die verdiente DEG-Führung.

Pech hatte danach Hannovers Gerrit Fauser, der in der Vorwärtsbewegung mit Daniel Kreutzer zusammenprallte, der gerade zum Wechseln fahren wollte. Fauser musste auf dem Eis behandelt werden und konnte nicht mehr weiterspielen. Die Schlusspunkte in einem auch für die Fans mitreißenden Spiel setzte Ashton Rome mit zwei weiteren Toren.

DEG, Tor: Goepfert (Bick); Abwehr: Paris, Henry – Gödtel, Ebner – Woidtke, Zanetti; Angriff: Bostrom, Turnbull, Ridderwall – Kreutzer, Martinsen, Rome – Preibisch, Mondt, Hofland - Martens

 

Hannover, Tor: Pätzold (Greiss, Englbrecht); Abwehr: Sascha Goc, Wilhelm – Regan, Jass – Ternavsky, Reiß; Angriff: Ciernik, Herperger, Hlinka – King, Green, Sulkovsky – Richter, Fauser, Krüger – Sachar Blank, Janzen

Schiedsrichter: Sven Fischer (Hamburg), Willi Schimm (Waldkraiburg)

 

Zuschauer: 3839

 

Tore: 0:1 (13:05) Sulkovsky, 1:1 (26:14) Bostrom, 2:1 (28:07) Bostrom, 3:1 (28:33) Rome, 4:1 (49:23) Rome, 5:1 (51:20) Rome

 

Strafminuten: DEG: 2; Hannover: 0

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