Die DEG muss sich aber erheblich steigern, um die gute Platzierung nicht zu verlieren.

Patrick Reimer will sich mit seinen Kollegen wieder auf das schnelle Angriffsspiel besinnen, das die DEG so stark gemacht hat.
Patrick Reimer will sich mit seinen Kollegen wieder auf das schnelle Angriffsspiel besinnen, das die DEG so stark gemacht hat.

Patrick Reimer will sich mit seinen Kollegen wieder auf das schnelle Angriffsspiel besinnen, das die DEG so stark gemacht hat.

Gayk

Patrick Reimer will sich mit seinen Kollegen wieder auf das schnelle Angriffsspiel besinnen, das die DEG so stark gemacht hat.

Düsseldorf. Patrick Reimer machte keine gute Miene zum bösen Spiel. Der 27-jährige Stürmer der Düsseldorfer EG hatte auch keinen Grund dazu. Nach dem 4:5 gegen die Adler Mannheim, der dritten Niederlage in Folge, war Ursachen-Forschung angesagt.

"Es reicht nicht, wenn wir zehn Minuten zeigen, was wir können. Wir wollten ja mit unserem Tempospiel Druck machen, aber das hat einfach nicht geklappt." Trainer Harold Kreis war nach der enttäuschenden Leistung gegen die Adler überraschend einsilbig. "Dann fragen Sie doch die Spieler, warum sie 50 Minuten unter ihrem Niveau geblieben sind."

Für die beiden verbleibenden DEG-Spiele vor der Olympia-Pause am Freitag im Dome (19.30 Uhr) gegen die Augsburger Panther und am 16. Februar bei den Nürnberg Ice Tigers ist eine erhebliche Steigerung nötig, um den zweiten Platz in der Deutschen Eishockey Liga zu verteidigen.

Der Vorsprung auf die Grizzly Adams Wolfsburg (81) ist auf einen Punkt zusammengeschmolzen und selbst die Hannover Scorpions (70) auf Rang fünf liegen bei drei weniger ausgetragenen Spielen in Lauerstellung. "Wir müssen uns wieder auf unser schnelles Angriffsspiel besinnen und weniger Fehler machen. Wir wollen beide Spiele gewinnen, um auf dem zweiten Platz in die Pause zu gehen", sagt Reimer.

Holland fährt ebenfalls nicht mit nach Vancouver - Holzer wartet noch

Der DEG-Stürmer erhielt am Wochenende eine Absage von Bundestrainer Uwe Krupp. Reimer wird bei den Olympischen Spielen in Vancouver nicht zum Kader der Deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gehören, ebenso wie der zuletzt schwache Jason Holland.

11 894 Euro kamen bei der Sammlung für die querschnittsgelähmte Emma-Rose zusammen. Beim rheinischen Eishockey-Derby zwischen der DEG und den Kölner Haien am 29. Januar im Rather Dome wurde dieser Betrag von den 50 Helfern zusammengetragen. Neben einer 5000 Euro-Spende von Dome-Namensgeber ISS spendet der Multi-Dienstleister für die nächsten fünf Jahre 500 Euro monatlich.

Der 33-jährige Verteidiger steht zwar im DEB-Aufgebot für das Testländerspiel am Mittwoch in Frankfurt gegen Lettland, mehr aber nicht. Nach Vancouver wird am Donnerstag von der DEG höchstens Korbinian Holzer mitfliegen. Aber auch der 21-Jährige gilt als Wackelkandidat.

Reimer hatte die Absage schnell verarbeitet. "Ich werde am Freitag definitiv für die DEG auflaufen", sagte er. "Ich habe bisher noch nie an einem großen internationalen Turnier teilgenommen. Das bleibt weiterhin mein Ziel. Vielleicht klappt es ja in diesem Jahr bei Reimer noch mit der Eishockey-Weltmeisterschaft im eigenen Land.

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