Für Lance Nethery zählt im Hinblick auf die Play-off-Qualifikationnur das Gesamtpaket.

Zuletzt stand für Harold Kreis hartes Training im Vordergrund.
Zuletzt stand für Harold Kreis hartes Training im Vordergrund.

Zuletzt stand für Harold Kreis hartes Training im Vordergrund.

Lange

Zuletzt stand für Harold Kreis hartes Training im Vordergrund.

Düsseldorf. "Sieben auf einen Streich" möchte Harold Kreis in den sieben verbleibenden Vorrundenspielen der Deutschen Eishockey Liga gerne erreichen. Mit dieser optimalen Ausbeute wäre für die Metro Stars nicht nur die direkte Play-off-Qualifikation sicher, sondern auch das Heimrecht im ersten Spiel des Viertelfinales. "So weit schaue ich noch nicht nach vorne, obwohl das Erreichen der Play-offs unser erstes Ziel ist", sagt der DEG-Trainer vor dem Heimspiel am Freitag (19.30 Uhr, Dome/WZ-Live-Ticker ab 19 Uhr) gegen die Straubing Tigers.

Von leichten Gegnern will der 50-Jährige nichts wissen. Einzelne Statistiken würden manchmal überbewertet. Für Kreis ist es nicht erheblich, dass die Straubinger seit ihrem Aufstieg vor drei Jahren von fünf Spielen in Düsseldorf keines gewinnen konnten. Das Torverhältnis zu Gunsten der DEG beträgt 21:4. "Was zählt, ist die Leistung im aktuellen Spiel", sagt Manager Nethery und macht einen kleinen Exkurs in die DEL-Statistiken.

Iserlohn habe beispielsweise das beste Überzahlspiel der Liga, mit Robert Hock den erfolgreichsten Scorer und mit Michael Wolf den Top-Torjäger der Liga. "Aber die Mannschaft ist Elfter und wird es schwer haben, überhaupt in die Play-offs zu kommen", sagt Nethery. Kreis kann ihm da nur beipflichten. "Das Gesampaket ist wichtig. Dazu gehören Überzahl, Unterzahl und Gleichzahl." Kreis nennt einige Gründe für die gebündelte Stärke der DEG. "Seit Daniel Kreutzer topfit ist, hat sich unser Powerplay stabilisiert. Von Adam Courchaines Rückkehr haben wir ebenfalls profitiert. Außerdem sind wir in Überzahl gefährlicher, seit Andy Hedlund und Peter Ratchuk besser treffen. Bryan Caldwell füllt seine Rolle in der Defensive sehr gut aus."

Trainer Kreis hat seine Spieler vielseitig auf das "Finale" vorbereitet

Einen großen Stellenwert besitzt für den DEG-Trainer auch die Torhüterposition. "Jamie Storr kommt nach seiner Verletzung immer besser in Schwung. Während der Spielpause konnte er dieTage nutzen,an seiner Kondition zu arbeiten. Dazu habe ich immer die Option mit Jochen Reimer. Gegen Straubing wird Jamie beginnen, er ist die Nummer eins", sagt Kreis. Auf den Wiederbeginn in der DEL hat der Trainer seine Mannschaft gut vorbereitet. In der vorigen Woche mit Konditionstraining, diese Woche mit Schnelligkeitsübungen und dem Training von Spielsituationen.

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